Bebraer Teiche Neuer Naturbad-Eigentümer will Tourismus-Areal in Sondershausen schaffen

Die Schließung des beliebten Naturbads Bebraer Teiche bewegt seit vergangenem Jahr den Kyffhäuserkreis. Während des diesjährigen heißen Sommers blieb das Freibad geschlossen. Nun hat der Sondershäuser Stadtrat einen neuen Besitzer gewählt. Geplant sind unter anderem ein Hotel und eine Fahrrad-Seilrutsche.

In der unteren Bildhälfte ein mit Schilf und Sträuchern bewachsenes Ufer. Jedoch mit freien Stellen zum Hineingehen. Anschließend über das gesamte Bild ein Teich mit stellenweisen Seepflanzen. Im Hintergrund sind dichte, hügelige Wälder.
Das Naturbad Bebraer Teiche. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Katharina Melzer

Der Bauunternehmer Mike Schielke wird neuer Eigentümer und Betreiber des Naturbades Bebraer Teiche. Der Sondershäuser Stadtrat wählte unter vier Kaufinteressenten sein Konzept am Donnerstag aus. Demnach soll das Areal ganzjährig genutzt und touristisch erschlossen werden.

Geplant sind ein öffentlicher Badebetrieb sowie Schwimm- und Tauchunterricht. Neben einem Bistro soll es künftig ein Seerestaurant geben. Zudem will Schielke ein neues Hotel und eine Fahrrad-Seilrutsche im Stil eines Baumkronenpfades bauen. Der Bauunternehmer will ohne Hotelbau rund drei Millionen Euro in die Bebraer Teiche investieren.

Deutsches Rotes Kreuz ließ Pachtvertrag auslaufen

Anfang des Jahres hat das Deutsche Rote Kreuz den Pachtvertrag nicht verlängert, weil sich der Betrieb des Naturbades Bebraer Teiche aus finanzieller Sicht nicht mehr gelohnt hatte. Für die Position des neuen Betreibers gab es zuletzt vier Bewerber, die ihre unterschiedlichen Ideen bei einer Informationsveranstaltung vor rund 300 Besuchern und dem Bürgermeister Steffen Grimm (parteilos) vorgestellt haben.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 16. Oktober 2020 | 12:30 Uhr

1 Kommentar

part vor 1 Wochen

Die Beraer Teiche fallen dadurch auf, das sie etwas Grün in ihrem Umfeld besitzen aber noch mehr Grün im Wasser. Als Liebhaber von Naturgewässern würde ich dort trotzdem nicht baden wollen bei so viel Algenblüte. Bleibt zu hoffen das der neue Eigner etwas daraus macht und für die Region etwas Notwendiges schafft.

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