Ausgebrannter Lkw in Reinsdorf: Die AfD setzte das Fahrzeug im Landtagswahlkampf ein. Bildrechte: Silvio Dietzel

Polizei prüft politisches Motiv

Lastwagen der AfD in Reinsdorf ausgebrannt

Im Kyffhäuserkreis ist ein Lastwagen in Brand geraten, den die Alternative für Deutschland im Wahlkampf eingesetzt hat. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und schließt ein politisches Motiv nicht aus.

In Reinsdorf im Kyffhäuserkreis ist am frühen Samstagmorgen ein Lastwagen in Flammen aufgegangen. Die Polizei schließt politisch motivierte Brandstiftung nicht aus. Im Landtagswahlkampf hatte die AfD das Fahrzeug eingesetzt. Eine Sprecherin der Polizei sagte jedoch, die Brandursache sei noch nicht geklärt und es werde in alle Richtungen ermittelt. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 80.000 Euro und sucht nach Zeugen. Menschen wurden nicht verletzt.

Nach Angaben der Alternative für Deutschland war das Fahrzeug auf dem Grundstück eines AfD-Mitglieds geparkt. Nach Angaben der Partei entstand an dem Lkw Totalschaden. Zudem sei Veranstaltungstechnik zerstört worden. Landessprecher Björn Höcke geht von einer politisch motivierten Tat aus und sagte, die AfD lasse sich jedoch nicht einschüchtern.

Das Feuer brach am frühen Samstagmorgen aus. Bildrechte: Silvio Dietzel

Quelle: MDR THÜRINGEN/sar

Dieses Thema im Programm:MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 19. Oktober 2019 | 13:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 16:38 Uhr

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