Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an der Gemeinschaftsschule Greußen im Kyffhäuserkreis.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Dienstagmittag an der Gemeinschaftsschule Greußen im Kyffhäuserkreis. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer

Nordhausen | Greußen | Sondershausen Bundespräsident Steinmeier in Nordthüringen zu Besuch

Der demografische Wandel, das Leben auf dem Land und der Strukturwandel: Themen des Besuchs des deutschen Staatsoberhaupts in Nordthüringen. Neben Nordhausen besuchte Frank-Walter Steinmeier Greußen und Sondershausen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an der Gemeinschaftsschule Greußen im Kyffhäuserkreis.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Dienstagmittag an der Gemeinschaftsschule Greußen im Kyffhäuserkreis. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist am Dienstag in Nordthüringen zu Gast gewesen. Im Mittelpunkt der Visite des Staatsoberhaupts standen der Strukturwandel, das Landleben und Demografie. Nach Gesprächen mit Mitarbeitern des Industrie- und Bergbauunternehmens Schachtbau Nordhausen und einem Abstecher zu einer Gemeinschaftsschule in Greußen machte Steinmeier in Sondershausen Station. Im Erlebnisbergwerk sprach er mit Jugendlichen.

Bundespräsident plädiert für ausgewogene Förderung des ländlichen Raumes

Bei seinem Zwischenhalt in Greußen sagte Steinmeier, die Menschen bräuchten Heimat und sie bräuchten Lebensperspektive in der Gegend, in der sie wohnen. Es könne keine Entscheidung sein, den ländlichen Raum nicht mehr zu fördern. Ländliche Regionen seien nicht abgehängt, sondern würden oft noch auf Ideen warten. Dafür müssten Menschen und Ideen zusammenkommen.

Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, hatte vor einiger Zeit die milliardenschweren Förderungen in den ostdeutschen Ländern kritisiert und damit eine Debatte ausgelöst. Steinmeier sagte, die Studie des IWH zeige, dass es sinnvoll sei, über die Effizienz staatlicher Förderung nachzudenken.

Der Besuch war die fünfte Station von Steinmeiers Reise unter dem Motto "Land in Sicht - Zukunft ländlicher Räume".

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist in Nordthüringen zu Besuch. Gespräche mit Mitarbeitern des Industrie- und Bergbauunternehmens Schachtbau Nordhausen.
Schachtbau Nordhausen empfing am Dienstagvormittag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Mitte) und Ministerpräsident Bodo Ramelow (3.v.l.). Bildrechte: MDR/Sebastian Jakob

Quelle: MDR THÜRINGEN / dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Nachrichten | 19. März 2019 | 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. März 2019, 20:54 Uhr

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23 Kommentare

20.03.2019 21:59 Liese 23

@ der_grenzgänger 18
Ich bleibe dabei, das Amt des BP ist ganz einfach überflüssig, wie so viele weitere Ämter auch.
Und ganz bestimmt vertritt er NICHT die deutsche Bevölkerung nach außen, sondern wohl eher die Interessen der Mächtigen des Landes.

20.03.2019 19:08 Gerd Müller 22

Der Harz4 verantwortliche, kann dahin gehen wo der Pfeffer wächst. Jetzt wo im Osten Wahlen sind kommen Sie in Horden, alles nur Phrasendrescher mehr nicht.
Nur nicht darauf reinfallen auf die Lügen, wer hat aus verraten die "Sozial"demokraten.
Nee Genossen vorbei.

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