Nordhausen Lager für den Ernstfall: Katastrophenschutz weiht neues Gebäude ein

In Nordhausen ist am Dienstag das neue Landeslager für Katastrophenschutz eingeweiht worden. In dem fensterlosen Gebäude sollen umfangreiches Material sowie die technische Ausrüstung für Katastropheneinsätze untergebracht werden. Die Bauzeit für das rund eine Million Euro teure Gebäude betrug nur acht Monate.

Katastrophenschutzlager in Nordhausen: Vor dem fensterlosen Gebäude steht ein Einsatzfahrzeug und ein Bauzaun
Das neue Katastrophenschutzlager in Nordhausen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Material für den Katastrophenfall in Nordhausen

Das Nordhäuser Lager ist eines von vier solcher Einrichtungen in Thüringen. Sie sollen zum Beispiel bei Hochwasser und anderen Schadensereignissen Material und technische Ausrüstung bereithalten. Unter anderem sind 400.000 Sandsäcke und Füllmaschinen eingelagert, aber auch 500 Feldbetten, Zelte, Pumpen und Stromerzeuger.

Corona-Lehre: Medizinische Ausrüstung wird gelagert

Wie Nordhausens Landrat Matthias Jendricke MDR THÜRINGEN sagte, werden nach den Erfahrungen aus der Corona-Krise nun auch medizinische Masken und Schutzanzüge mit eingelagert. Der Standort an der Zorgestraße befindet sich neben der geplanten neuen Feuerwehr-Hauptwache der Stadt Nordhausen, an der seit Monatsanfang gebaut wird.

Quelle: MDR THÜRINGEN/maf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 23. Juni 2020 | 19:00 Uhr

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