Vogelzug im Herbst Erste Kraniche am Stausee Kelbra erwartet

In der Goldenen Aue im Südharz steht wieder ein besonderes Naturschauspiel bevor: Bis zu 40.000 Kraniche werden in den Landkreisen Nordhausen und Mansfeld Südharz erwartet. Auf dem Weg nach Süden machen die Zugvögel am Stausee Kelbra und den angrenzenden Feldern Rast. Dort ruhen sie aus und schöpfen Kraft für den Weiterflug. Ab Oktober bis Ende Dezember darf die Aue bei Auleben und Kelbra daher nicht betreten oder befahren werden, wie der Landkreis Nordhausen am Dienstag mitteilte.

Kraniche nicht mit lauten Geräuschen oder Hunden stören

Gesperrt ist der Bereich zwischen der Bahnstrecke im Norden, der Landkreisgrenze im Osten, dem Ortsverbindungsweg zwischen Auleben und Kelbra im Süden und der Landesstraße L2079. Ausgenommen davon sind der Bahnhof Görsbach, die Gemeinde Auleben und die Aumühle sowie alle, die in diesem Bereich leben oder arbeiten. Naturfreunde, die das Schauspiel aus der Ferne beobachten wollen, sollten die Kraniche nicht stören und Hunde zu Hause lassen. Die Untere Naturschutzbehörde empfiehlt, eine der Beobachtungsstationen am Stausee zu nutzen. Bei einer Wanderung sollten die Wege nicht verlassen, keine lauten Geräusche gemacht und die Vögel nur aus der Distanz mit einem Fernglas beobachtet werden. Der Naturpark Kyffhäuser bietet geführte Kranichwanderungen an.

Rastende Kraniche im Landkreis Nordhausen
Um Kraft schöpfen zu können, brauchen die Kraniche in der Goldenen Aue viel Ruhe. Bildrechte: MDR/Landkreis Nordhausen/Untere Naturschutzbehörde

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 17. September 2019 | 11:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. September 2019, 11:20 Uhr

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