Ein junger Mann in gestreiftem Hemd steht während des Prozessauftaktes zum Mord an einer Studentin neben einem Justizbeamten im Landgericht Mühlhausen und hält sich einen DIN A4-Zettel in einer Klarsichthülle vor das Gesicht
Der Angeklagte hat zum Prozessauftakt um den Mord an einer Studentin in Nordhausen vor dem Landgericht Mühlhausen ein Geständnis abgelegt. Bildrechte: MDR/Wichmann TV

Prozessauftakt Student aus Nordhausen wegen Mordes an junger Frau vor Gericht

Eine Studentin starb im Sommer in Nordhausen durch Messerstiche. Ihr mutmaßlicher Mörder steht seit Montag vor Gericht: Er soll die Frau aus unerwiderter Liebe getötet haben. Zum Prozessauftakt gestand er die Bluttat.

Ein junger Mann in gestreiftem Hemd steht während des Prozessauftaktes zum Mord an einer Studentin neben einem Justizbeamten im Landgericht Mühlhausen und hält sich einen DIN A4-Zettel in einer Klarsichthülle vor das Gesicht
Der Angeklagte hat zum Prozessauftakt um den Mord an einer Studentin in Nordhausen vor dem Landgericht Mühlhausen ein Geständnis abgelegt. Bildrechte: MDR/Wichmann TV

Der Vorwurf lautet Mord: Ein 26 Jahre alter Student aus Nordhausen steht seit Montag vor dem Landgericht Mühlhausen. Der Angeklagte soll eine 22 Jahre alte Kommilitonin getötet haben, weil sie seine Liebe nicht erwiderte. Zum Prozessauftakt legte der junge Mann ein Geständnis ab. Seine Verteidigerin verlas eine entsprechende Erklärung. Weitere Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, die sexuelle Übergriffe nach dem Tod der jungen Frau betreffen, wies die Anwältin jedoch zurück.

Angeklagter soll Kommilitonin Stelle als Personalchefin angeboten haben

Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann, der aus Osterode in Niedersachsen stammt, in ihrer Anklageschrift Heimtücke und niedere Beweggründe vor. Der 26-Jährige soll behauptet haben, Chef des Katastrophenschutzes in Erfurt zu sein - und seiner Mitstudentin dort eine Stelle besorgen zu können. Mit dem Angebot, sie zur Personalchefin zu machen, habe er ihre Zuneigung gewinnen wollen.

Die 22-Jährige übernachtete am Abend vor der angeblichen Vertragsunterzeichnung im August 2017 bei ihrem Mörder in Nordhausen. Als dem Studenten klar wurde, dass seine Lügen aufgedeckt würden, soll er der Frau mit einem Messergriff gegen den Kopf geschlagen haben. Dann schnitt er ihr laut Anklage die Kehle durch. Die Studentin aus Baden-Württemberg starb in Folge mehrerer Stiche und Schnitte.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 16. April 2018 | 07:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. April 2018, 20:42 Uhr

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6 Kommentare

17.04.2018 21:34 martin 6

@5 Agnostiker: Nanu, neuerdings empfindsam wenn es um die Hautfarbe geht? Wäre ja schön, wenn sich dies nicht nur auf minimal pigmentierte Zeitgenossen beziehen würde ....

In #3 hat Mediator eigentlich nur darauf hingewiesen, weshalb die gern getätigte Kommentierung falsch ist, dass die Messer vorzugsweise von den "Merkel'schen Gästen" gegen Menschen gezückt würden .

Daher ist der Vorwurf der rassistischen Rosinenpickerei an dieser Stelle schlicht falsch.

17.04.2018 19:39 Agnostiker 5

@ 3: Sie muessen sich selbst schon irgendwann einmal entscheiden, ob Hautfarbe etwas mit krimineller Energie zu tun hat oder nicht.
Alles andere ist rassistische Rosinenpickerei. /;=)

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