Erster Spatenstich Baubeginn für Thüringer Bratwurstmuseum in Mühlhausen

Bis Mai 2020 soll der Umzug des Thüringer Bratwurstmuseums von Holzhausen nach Mühlhausen abgeschlossen sein. Am neuen Standort werden insgesamt etwa fünf Millionen Euro investiert. Geplant sind unter anderem ein "Thüringer Angerdorf" mit Feriendomizil und ein Streichelzoo.

Mit Bratwurstspaten Baubeginn für neues Bratwurstmuseum gefeiert

Elf Personen mit Bratwurst-Mützen oder verkleidet als Bratwurst und Schwein stehen nebeneinander.
Wurst-Spaten, Wurst-Mützen und Kostüme, die man mögen muss: In Mühlhausen ist der Baubeginn für das neue Thüringer Bratwurstmuseum gefeiert worden. Der neue Standort am Stadtwald ist nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen etwa viermal größer als der aktuelle. Bildrechte: MDR/Oliver Gussor
Elf Personen mit Bratwurst-Mützen oder verkleidet als Bratwurst und Schwein stehen nebeneinander.
Wurst-Spaten, Wurst-Mützen und Kostüme, die man mögen muss: In Mühlhausen ist der Baubeginn für das neue Thüringer Bratwurstmuseum gefeiert worden. Der neue Standort am Stadtwald ist nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen etwa viermal größer als der aktuelle. Bildrechte: MDR/Oliver Gussor
Ein Bratwurst-Präsente-Tablett mit Senfgläschen.
Sieht nur herzhaft aus: Eine Wurst-Torte gab es als Geschenk an die Verantwortlichen des Museums. Bildrechte: MDR/Oliver Gussor
Mehrere Spaten mit einem Bratwurst-Griff stehen an einer Wand.
Sonderanfertigung: Diese Spaten mit Bratwurst-Griff kamen bei der Feier zum Einsatz. Bildrechte: MDR/Oliver Gussor
Der Thüringer Bratwurstkönig verteilt Autogrammkarten.
Der Thüringer Bratwurstkönig gab Autogramme und ließ sich mit Besuchern fotografieren. Bildrechte: MDR/Oliver Gussor
Sechs Personen stechen Spaten in den Boden.
Neben dem Museum mit Bewirtung sollen ein "Thüringer Angerdorf" mit Feriendomizilen, ein Sport- und Spielbereich und ein Streichelzoo entstehen. Der Investor - ein Mühlhäuser Unternehmer - will fünf Millionen Euro für die Anlage ausgeben. Bildrechte: MDR/Oliver Gussor
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 22. November 2019 | 19:00 Uhr

Mit einem Spatenstich haben in Mühlhausen die Bauarbeiten für das neue Thüringer Bratwurstmuseum begonnen. Im April 2020 soll das Museum von Holzhausen im Ilm-Kreis nach Mühlhausen umziehen. Der neue Standort am Stadtwald ist nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen etwa viermal größer als der aktuelle.

"Ich bin glücklich, dass die heiße Phase nun beginnt", sagte Uwe Keith vom Verein "Freunde der Thüringer Bratwurst". Goldene Bratwürste zierten die Griffe der Spaten zum Auftakt der Arbeiten, im Hintergrund spielte eine Band Wurstlieder. Der Thüringer Bratwurstkönig verteilte Autogrammkarten an die Gäste.

Feriendomizil auf Museumsgelände geplant

Nachdem die Stadt innerhalb von neun Monaten Baurecht geschaffen hat, stehen auf der Fläche am Stadtwald nun zunächst die Erschließungsarbeiten an. Dem ersten Bauabschnitt sollen drei weitere folgen. Neben dem Museum mit Bewirtung sollen ein "Thüringer Angerdorf" mit Feriendomizil, ein Sport- und Spielbereich und ein Streichelzoo entstehen. Das sieht der Plan von Investor Jan Kratochwil, der Bratwurstmuseum-Betriebsgesellschaft und dem Verein "Freunde der Thüringer Bratwurst" vor. Insgesamt sollen rund fünf Millionen Euro investiert werden.

Parallel zu den Bauarbeiten beschäftigt sich der Mühlhäuser Geschichts- und Denkmalpflegeverein mit der Geschichte des früheren Außenlagers "Martha II" des KZ Buchenwald. Erste Zwischenergebnisse sollen bereits im Januar anlässlich des alljährlichen Holocaust-Gedenkens vorgestellt werden. Ursprünglich sollte das Bratwurstmuseum auf dieses Areal ziehen. Nach heftigen Protesten wichen Investor und Stadt auf benachbarte Flächen aus.

Quelle: MDR THÜRINGEN/og,mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 22. November 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. November 2019, 20:41 Uhr

7 Kommentare

Kelte vom Oechsenberg vor 1 Wochen

Ach GerdMueller, mit Vermutungen und hätte / könnte ist es so eine Sache. Die Frage an Sie: Ist eine Grundsanierung in Planung? Kennen sie schon die Höhe der Kosten? In einer Trinkwasser-Schutzzone soll es ein Verkehrsaufkommen geben? Na das ist ja neu. Mit ihren Spekulationsfähigkeiten sind sie ja schon reif für die Wall Street:

lucas1a vor 1 Wochen

Holzhausen ist selber Schuld. Schwachsinn, der Kommentar, es wäre zu wenig Fläche da. Aber in unmittelbarer Nähe baut der Chinese ein neues Batterie-Werk. Das ist doch lächerlich. Mühlhausen freut sich - das ist mir klar.
Holzhausen lag ideal - Mitte Thüringen. Jetzt viel viel näher an Hessen...

GerdMueller vor 1 Wochen

Bei einer Grundsanierung der "Weißen Haus Chaussee“ auf ganzer Länge würden enorme Kosten anfallen und zudem unerwünschtes Verkehrsaufkommen in der Trinkwasser-Schutzzone entstehen.
Glauben Sie, dass die Sanierung der Straße der Investor bezahlt, das wird der Steuerzahler tun.
Also Ball flach halten.

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