Altenburger Land Gößnitz hat in Thüringen den meisten Starkregen

Gößnitz im Altenburger Land ist Thüringens Starkregen-Hochburg. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am Donnerstag mitteilte, gab es dort im Zeitraum von 2001 bis 2017 insgesamt 29,3 Stunden heftige Niederschläge. Dahinter folgen Suhl mit durchschnittlich 21,2 Stunden und die Region um Nobitz im Altenburger Land mit 21,1 Stunden.

Mehrere Feuerwehrleute stehen auf einer wasserüberfluteten Straße und hantieren mit Besen und Schaufeln. Autos stehen auf der Straße.
Erst Ende Mai 2017 prasselte ein Starkregen im Weimarer Land auf die Straße. Die Kameraden der Feuerwehr hatten alle Hände voll zu tun. Bildrechte: Johannes Krey

Das zeigt eine Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Deutschlands Spitzenreiter in Sachen Starkregen liegt in Bayern. In der Gegend um Aschau im Landkreis Rosenheim gab es von 2001 bis 2017 insgesamt 115 Stunden heftige Niederschläge.

Der deutsche Spitzenreiter kommt auf die vierfache Regendauer

Nach Angaben des DWD ist Thüringen aufgrund seiner topographischen Lage stärker anfällig für schwere Unwetter als andere Regionen. Die Nordränder der Mittelgebirge zählten grundsätzlich zu den gefährdetsten Gebieten in Deutschland. Gleiches gelte für die Westhänge der Mittelgebirge sowie für das Alpenvorland.
Für die Auswertung wurden per Wetterradar quadratkilometergenau die Niederschlagszeiten von 2001 bis 2017 erfasst, in denen der Regen die DWD-Unwetterwarnstufe 3 für Starkregen überschritt. Dies ist bei mehr als 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde oder mehr als 35 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden der Fall. Nach Angaben der Versicherungswirtschaft ist mehr als die Hälfte der Häuser in Thüringen nicht gegen Starkregen oder Hochwasser versichert. Was Interessenten beachten müssen finden Sie hier.

Quelle: MDR THÜRINGEN

AKTUELLES AUS THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Regional | 21. Juni 2018 | 15:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. Juni 2018, 13:42 Uhr

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