Schutz vor Vandalismus Videoüberwachung: Altenburg stattet drei Plätze mit Kameras aus

Das historische Teehaus in Altenburg ist in den vergangenen Monaten immer wieder beschmiert, verschmutzt, beschädigt worden. Auch andere Orte leiden unter Vandalismus. Nun reagiert die Stadt mit Kameras.

Ein Schild weist auf Videoüberwachung hin
25.000 Euro investiert Altenburg in die Videoüberwachung. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO

Zum Schutz vor Vandalismus wird die Stadt Altenburg drei Plätze mit Videoüberwachung ausstatten. Am historischen Teehaus und an der Orangerie in der Nähe des Altenburger Schlosses werden drei Kameras installiert, teilte die Stadtverwaltung mit.

Dafür hatte der Förderverein "Teehaus" zuvor 15.000 Euro Spenden gesammelt. Auch der Wohnmobilstellplatz am "Großen Teich" wird künftig überwacht.

Aufnahmen werden fünf Tage gespeichert

Insgesamt kostet die Videoüberwachung die Stadt Altenburg 22.500 Euro. Die Aufnahmen werden nach Angaben der Stadt nach fünf Tagen automatisch gelöscht. Nur im Fall von Sachbeschädigung oder anderen kriminellen Delikten werden die Aufzeichnungen angeschaut. Die Stadt erhofft sich durch die Videoaufzeichnungen eine abschreckende Wirkung auf Randalierer. Besonders das historische Teehaus wurde in den vergangenen Monaten immer wieder beschädigt oder beschmiert.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 29. August 2020 | 09:00 Uhr

3 Kommentare

Lothar Thomas vor 8 Wochen

OH MEIN GOTT,
wie Hirnlos muss man sein, um solchen Vandalismus auch noch SCHÖN zu finden.

Wenn man jeden Tag immer wieder aufs Neue sieht, was sinnlos zerstört, oder beschädigt wurde, dann kann man sich schon mal die Frage stellen, mit welcher Intelligenz muss man ausgestattet sein, um sowas zu vollbringen?

So etwas kann man doch nicht mehr als NORMAL bezeichnen, wenn ich das sehe, mit dem Teehaus in Altenburg, den Brunnen in Weimar.

Da gibt es in jeder Stadt, nicht nur in Thüringen, sondern in gesamt Deutschland ein Problem.

Das hat aber auch nichts mit der sogenannten Spaßgesellschaft zu tun, denn dieser Vandalismus ist kein Spaß, sondern bittere kriminelle Realität.

Doch dazu müssten auch erst einmal Gesetze geändert werden und Vandalismus nicht mehr nur als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat geahndet werden.

Es gibt Länder auf dieser Welt, da würden sich diese Vandalen so etwas nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorstellen.

Dort sind die Strafen rigoroser.

Lothar Thomas vor 8 Wochen

Da haben sie vollkommen Recht, es ist traurig und beschämend, wenn man ständig und immer wieder diese sinnlosen Zerstörungen erleben muss.

Es ist traurig für diejenigen, die sich vorher mit viel Mühe hingestellt haben, um etwas Schönes für die Allgemeinheit zu schaffen und es ist traurig für diejenigen, die sich eigentlich daran erfreuen wollten und nun nur noch sinnlose Zerstörung vorfinden.

Ich wäre voll dafür, wenn ein Täter ermittelt wurde, denjenigen ohne Ansehen und Datenschutz öffentlich zu machen, sonst werden wir der Sache nicht mehr Herr.

Zu ihrer Frage, wo das Ordnungsamt am Abend ist?

Na die Leute sind zu Hause und schauen Fernsehen.

In anderen Städten gibt es noch eine Spätschicht im OA, aber in Erfurt wird sowas nicht benötigt, da ist doch alles Easy.

Da bekommen sie vielleicht noch die Antwort, dass sind doch nur "Einzelfälle", die sich jedoch seit einiger Zeit extrem häufen.

Will man es dem Normalbürger verdenken, wenn er da über Bürgerwehr u.ähnl. nachdenkt?

Matthi vor 8 Wochen

Leider ist Vandalismus kein Einzelfall sondern mittlerweile an der Tagesordnung. Datenschutz hin oder her die Schäden gehen in die Millionen im Jahr und das Zahlen wir alle, eine Videoüberwachung kann zwar weder Straftaten oder Vandalismus verhindern aber kann zur Aufklärung der Straftaten beitragen ich bin auch für den Datenabgleich (Bilder) mit dem Einwohnermeldeamt. In Thüringen sind seit der Wende massiv Polizisten abgebaut worden da muss man sich nicht wundern was in unseren Städten und Dörfern los ist. Es muss auch dieses Kompetenz Gerangel zwischen Polizei und Ordnungsamt aufhören. In Erfurt ist doch ab 19.30 Uhr Wild West ob Parken, ohne Licht Fahrrad fahren, laute Partys und so weiter. Das auf dem Petersberg regelmäßig Vandalismus in den Abendstunden stattfindet kenne ich aus eigener Erfahrung. Ich habe auf Anfrage zum Beispiel die Info bekommen wenn wiedermal unsere Arbeit zerstört wurde die Polizei ist nicht zuständig sondern das Ordnungsamt Stadt Erfurt wo sind sie abends

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