Razzia nach Einbrüchen Polizei in Gera schnappt Hehler nach Werkzeug-Diebstahl

Der Polizei in Gera sind am Mittwoch zwei mutmaßliche Hehler ins Netz gegangen. Die 38 und 39 Jahre alten Männer wurden vorläufig festgenommen, wie die Polizei mitteilte.

Bei Durchsuchungen im Westen und Süden der Stadt entdeckten die Ermittler Werkzeuge wie Bohrmaschinen, Bohrhammer und Messlaser. Die Geräte waren zum großen Teil bei zwei Firmeneinbrüchen in Gera-Zwötzen im Jahr 2017 verschwunden. Schon zuvor war ein ebenfalls 38-Jähriger festgenommen worden, der als Haupttäter der Einbrüche gilt. Die Ermittlungen dauerten zunächst noch an. Die gestohlenen Profi-Werkzeuge hatten einen Wert von mehreren tausend Euro. Die beiden am Mittwoch Festgenommenen hatten das Werkzeug erworben und in ihrer Baufirma gelagert, um es weiter zu verkaufen.

Polizeifahrzeuge und Polizisten bei Razzia vor Firmengebäude.
Bei den Durchsuchungen entdeckte die Polizei gestohlene Profi-Werkzeuge, die bei zwei Firmeneinbrüchen in Gera-Zwötzen im Jahr 2017 weggekommen waren. Bildrechte: MDR/Arne Schein

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 13. Februar 2019 | 13:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2019, 10:38 Uhr

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11 Kommentare

15.02.2019 14:21 Mediator an Rene j(8) 11

Was glauben sie denn wird ein Gericht, dass letztendlich für die rechtskräftige Verurteilung dieser Leute zuständig ist, bei den gefundenen Beweisen in Form von Diebesgut wohl für einen Handlungsspielraum haben?

Der Fall ist halt für all die deutsch­tü­melnden an Peinlichkeit halt nicht zu überbieten. Zum Superpatrioten kann sich eben auch jeder Kriminelle erklären. Dass Rechtsextremisten inzwischen ja vermehrt mit Deutschlandfahnen und nicht mehr mit ihren Ersatzsymbolen für die Hakenkreuzflagge auflaufen ist ja auch nichts neues.

Freuen sie sich doch einfach, dass man das gestohlene Werkzeug gefunden hat und Kriminelle dingfest machen konnte. Für Auftraggeber ist es gottseidank auch einfach die entsprechende Firma zu identifizieren. Wer will sich schon Kriminellen was am Haus richten lassen? Am Ende ist dann sogar noch das verbaute Material aus dubiosen Quellen.

15.02.2019 11:21 martin 10

@8 rene: Mir gefällt nicht, wenn manche Zeitgenossen behaupten, dass sie die Deutungshoheit darüber hätten, was "deutsch sein" zu bedeuten hätte oder dass nur sie das Volk vertreten würden.

Der gleiche Personenkreis weist auch gern auf die ihrer Meinung nach exorbitante Kriminalität von Ausländern hin, garniert dies mit der falschen Behauptung, dass es früher so etwas nicht gegeben habe und schreit bei jeder (vermeintlichen) Straftat eines Ausländers laut auf. Da braucht sich doch niemand zu wundern, wenn es dann anders herum genauso ist.

Wo ich Ihnen aber uneingeschränkt Recht gebe: Wenn die Personen, die bei ausländischen Verdächtigen / Beschuldigten zu Recht auf die Unschuldsvermutung hinweisen, hier darauf verzichten würden, wäre das eine wenig glaubwürdige Nummer.

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