Darlehen für GVB Denkbar knappe Entscheidung: Gera soll neue Straßenbahnen bekommen

Die Grünen hatten mehr Geld gefordert, mit dem die Geraer Verkehrsbetriebe zwölf neue Straßenbahnen anschaffen könnten. Doch dafür gab es keine Mehrheit. Stattdessen einigte sich der Stadtrat jetzt auf einen Kompromiss - er gelang denkbar knapp.

Straßenbahn in Gera - Geraer Verkehrsbetrieb GVB
In Gera sollen ab 2024 neue Straßenbahnen fahren. (Archivfoto) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Geraer Verkehrsbetriebe (GVB) können mindestens sechs neue Straßenbahnen kaufen. Nach mehr als zwei Stunden Debatte bewilligte der Stadtrat am Donnerstagabend eine Vorlage der Bürgerschaft Gera, um den Verkehrsbetrieb mit den entsprechenden finanziellen Mitteln auszustatten - mit einer Stimme Mehrheit.

Stadt Gera gibt Darlehen für neue Straßenbahnen

Nun können rund 6,6 Millionen Euro des Darlehens der Stadt Gera für die GVB in Eigenkapital des Unternehmens überführt werden. Damit sollen mindestens sechs 30 Meter lange Straßenbahnen angeschafft werden. Sie sollen ab 2024 die maroden Tatrabahnen ersetzen. Vom Land gibt es laut Stadtverwaltung eine Förderzusage über 50 Prozent des Kaufpreises.

Kompromiss zu neuen Straßenbahnen im Stadtrat Gera

GVB-Geschäftsführer Torsten Rühle sagte MDR THÜRINGEN, die beschlossene Vorlage sei ein Kompromiss. Ein Antrag der Grünen hatte vorgesehen, das komplette Gesellschafterdarlehen der Stadt Gera von rund 16,6 Millionen Euro in Eigenkapital der Verkehrs- und Betriebsgesellschaft umzuwandeln. Mit diesem Geld hätten zwölf neue Bahnen angeschafft werden können. Das wäre optimal gewesen, so Rühle. Der Kompromiss der Bürgerschaft wurde vor allem mit den Stimmen von Linke, Bürgerschaft, Grünen und SPD beschlossen. AfD und CDU votierten dagegen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/maf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 20. Dezember 2019 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. Dezember 2019, 12:38 Uhr

4 Kommentare

mensrea vor 14 Wochen

Darf man Sie darauf hinweisen, das jedwedes Anliegen, das Sie haben, in dieser furchtbaren Formatierung Ihrer Aussage komplett verloren geht? Willkürliche Abkürzungen, seltsame Groß- und Kleinschreibung und Betonungen lassen leider keine Erkenntnis meinerseits zu. Was wollen Sie eigentlich sagen?

Elsburg vor 14 Wochen

Elsburg

... gaanz einfach - Einfalt !

ausführlicher:
dbddhkpukkusav=
=doofbleibtdoof,dahelfen
keinePillenundkeinekaltenUm-schläge,selbstAspirinversagt!
oder ZUviele StadtRäte fassen sich an'nen Kopp +greifen ins Leere - sie sind Rat-los, haben geraten, weil sie das Rad eben NICHT erfanden !

nach Ludw Thoma ist's "Deppokratur",
nicht Demo-kratur bzw -kratie!

Soo isses, eben !

Willy November vor 14 Wochen

Bin gespannt. In der Ratssitzung ist angeklungen, dass es durchaus Probleme geben könnte.

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Dr. Sandmann (Luca Zamperoni, h.M.), Christian (Francis Fulton-Smith, 2.v.l.), . Tanja (Christina Athenstädt, 3.v.l.), Clara (Lisa-Marie Koroll, l.), Paul (Julian König, r.), Charlotte (Anne Sophie Triesch, 3.v.r.), Rosalie (Nelly Hoffmann, v.M.) und Piwi (Meo Wolf, 2.v.r.) blicken in die Kamera.
Dr. Sandmann (Luca Zamperoni, h.M.) hat grünes Licht gegeben: Christian (Francis Fulton-Smith, 2.v.l.) darf das Krankenhaus verlassen. Tanja (Christina Athenstädt, 3.v.l.), Clara (Lisa-Marie Koroll, l.), Paul (Julian König, r.), Charlotte (Anne Sophie Triesch, 3.v.r.), Rosalie (Nelly Hoffmann, v.M.) und Piwi (Meo Wolf, 2.v.r.) freuen sich und holen Christian gemeinsam ab. Bildrechte: ARD/Volker Roloff