Nervenkitzel und gewagte Manöver Deutsche Kunstflug-Meisterschaften starten in Gera

Ein grünes Flugzeug vor der Start
Erster Meisterschaftsstarter am Montag war Bernhard Diehl (links direkt an der Maschine) aus Mainz, der in der höchsten Kategorie "unlimited" fliegt. Bildrechte: MDR/Marian Riedel

Rund 150 Motor-Kunstflieger der Interessengemeinschaft "German Aerobatics" tragen seit dem Montagvormittag ihre Deutschen Meisterschaften in Gera aus. Auf dem Flugplatz Gera-Leumnitz fliegen sie in vier Leistungsstufen. Sie müssen zunächst ein Pflichtprogramm absolvieren. Dabei erfahren sie erst kurz vor dem Start, welche Figuren sie fliegen müssen. Danach stellen sich die Piloten im Wettbewerb mit selbst entwickelten Flug-Programmen vor.

Hohe Belastung für Mensch und Maschine

Schiedsrichter vergeben für die Loopings, Linien und Rollen Noten von Null bis Zehn. Abschluss der Wertungswoche wird ein Freistil-Wettbewerb sein, bei dem die Piloten der höchsten Kategorie ihre Flugbahnen auch mit Rauch an den Himmel zeichnen. Trotz des hohen Schauwertes ist Kunstflug nach eigenen Angaben ein Leistungssport. In der höchsten Kategorie müssen die Piloten je nach Flugmanöver ein Vielfaches ihres Körpergewichts aushalten. Bei den Wettbewerben in Gera-Leumnitz starten bis Samstag mehr als 30 Flieger.

Eine Zeichnung auf einem Blatt Papier
Die imaginäre "Box" am Himmel, in einer Zeichnung von "German Aerobatics". In diesem Würfel in der Luft finden die Wettkämpfe statt. Bildrechte: MDR/Marian Riedel

Quelle: MDR THÜRINGEN/jw

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 20. Juli 2020 | 16:30 Uhr

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