Thüringer Adel Feodora Prinzessin Reuß beerdigt

Im hessischen Kloster Arnsburg in Lich wurde am Dienstag Feodora Prinzessin Reuß beigesetzt. Die Thüringer Adlige war am 3. Juni im Alter von 100 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Sie war eine der letzten lebenden Angehörigen des Hauses Mecklenburg-Schwerin.

Woizlawa-Feodora Prinzessin Reuß bei einer Feier anlässlich ihres 100. Geburtstag in Gera
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ihren 100. Geburtstag hatte sie noch im Dezember 2018 im Theater Gera gefeiert, dem sie seit ihrer Kindheit verbunden war. Ihre Familie war nach dem zweiten Weltkrieg nach Hessen geflüchtet, wo sich Feodora aber nie heimisch fühlte. 1991 zog sie für 15 Jahre wieder nach Gera. Die Stadt war einer der beiden Stammsitze der reußischen Fürstenfamilie. Zuletzt lebte sie im Schwazwald.

Bekannt wurde die Prinzessin durch die Restitutions-Verhandlungen nach der Wende, wo Feodora die Ansprüche der Reußschen Erben vertrat. Diese Vereinbarungen über die Zukunft der reußischen Kunstschätze war der erste von mehreren Vergleichen zwischen den Thüringer Fürstenhäusern und dem Staat.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Ramm am Nachmittag | 18. Juni 2019 | 17:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2019, 17:11 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

Mehr aus der Region Gera - Altenburg - Zwickau

Mehr aus Thüringen