Wolfgang Tiefensee spricht während des Sonderparteitags der SPD Thüringen in Weimar
Wolfgang Tiefensee beim Sonderparteitag der SPD Thüringen in Weimar im März, der zum Landesvorsitzenden wählte. Bildrechte: dpa

Kandidatur in der Geburtsstadt Tiefensee will in Gera bei Landtagswahl antreten

Wolfgang Tiefensee spricht während des Sonderparteitags der SPD Thüringen in Weimar
Wolfgang Tiefensee beim Sonderparteitag der SPD Thüringen in Weimar im März, der zum Landesvorsitzenden wählte. Bildrechte: dpa

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee will bei der Landtagswahl 2019 in seiner Geburtsstadt Gera als Direktkandidat antreten. Das erklärte der 63-Jährige am Samstag bei einem Familienfest seiner Partei. Tiefensee sagte, er werbe bei den Genossinnen und Genossen um das Vertrauen, ihre Unterstützung und um das Mandat. Er möchte Gera nach eigenen Worten "mit allen Kräften fördern und stärken". Tiefensee ist auch Wirtschaftsminister in Thüringen.

Die Bundestagsabgeordnete und kommissarische SPD-Kreisvorsitzende Elisabeth Kaiser begrüßte den Entschluss des Landesvorsitzenden zur parteiinternen Kandidatur für den Wahlkreis Gera II. Sie sei sehr optimistisch, dass der Geraer Kreisverband und die beiden Ortsvereine seine Kandidatur unterstützen werden. Tiefensee würde ihrer Meinung nach die öffentliche Aufmerksamkeit im Wahlkampf auf die Stadt lenken.

SPD-Bewerberin landete 2014 auf Platz 3

Bei der Landtagswahl 2014 hatte die SPD-Direktkandidatin Claudia Scheerschmidt im Wahlkreis Gera II 11,1 Prozent der Erststimmen erhalten. Damit hatte sie das SPD-Zweitstimmenergebnis von 10,1 Prozent leicht übertroffen, musste sich dennoch den Kandidaten von Die Linke und CDU deutlich geschlagen geben. Das Direktmandat holte der Linke-Politiker Dieter Hausold, der 41,2 Prozent der Erststimmen auf sich vereinen konnte.

Tiefensee hatte bei seiner Wahl zum Chef der Thüringer SPD im März erklärt, er stehe als Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl zur Verfügung. Im Sommerinterview mit MDR THÜRINGEN hatte er kürzlich unterstrichen, nicht als Ministerpräsident kandidieren zu wollen. Er sagte: "Ich glaube die Bürgerinnen und Bürger würden mehr als schmunzeln, wenn ich sagen würde, aus einer Voraussetzung von 10 Prozent machen wir jetzt mal einen Wahlkampf damit Wolfgang Tiefensee Ministerpräsident wird."

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 19. August 2018 | 13:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. August 2018, 13:40 Uhr

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9 Kommentare

21.08.2018 11:29 Mensch 9

Ich glaube Sarrazin (auch Geraer) würde mehr Stimmen bekommen...

20.08.2018 20:34 Kein Protestant 8

Entschuldigung vorab. Dämliches Gedöns gibt es ja hier zu Genüge. Man kann ja zu Tiefensee stehen wie man will, aber nur dämliches Meckern und keinen anderen SPD Kandidaten vorschlagen ist wie: hab ich nun ne ahle wurscht oder hab ich keine? Mein Vorschlag an @ 1 bis 7: Treten Sie doch für die SPD als Kandidat an, oder scheuen Sie sich vor einem eventuellen Wahlsieg und sie müßten Thüringen gestalten?

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