Die Jenaer Mannschaft stimmt sch auf das Spiel ein
Einschwören auf die neue Saison: Carl Zeiss Jena will "einen Platz an der Sonne" Bildrechte: imago images / Gerhard König

3. Liga Saisonstart: Carl Zeiss Jena will "einen Platz an der Sonne"

Mit einem Heimspiel startet Drittligist Carl-Zeiss Jena in die neue Saison. Zu Gast ist der Zweitligaabsteiger aus Ingolstadt. Jenas Trainer Lukas Kwasniok muss mehr als ein Dutzend Neuzugänge in die Mannschaft integrieren. Sie sollen einen anderen Fußball zeigen, als in der vergangenen Saison, als Jena erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt perfekt gemacht hatte.

Die Jenaer Mannschaft stimmt sch auf das Spiel ein
Einschwören auf die neue Saison: Carl Zeiss Jena will "einen Platz an der Sonne" Bildrechte: imago images / Gerhard König

So eine Zittersaison soll es in den Kernbergen nicht noch einmal geben. Da sind sich Verantwortliche, Fans und der Trainer einig. Das oberste Ziel ist natürlich der Klassenerhalt, aber Lukas Kwasniok ist selbstbewusst genug zu sagen, dass in dieser Liga alles möglich ist. Die Mannschaft will das Maximum rausholen und das wäre ein Platz an der Sonne, so der Trainer.

Neuer Kader, neue Taktik

Damit er seine Spielidee umsetzen kann, wurden in der Sommerpause mehr als ein Dutzend Spieler abgegeben. Darunter einstige Leistungsträger wie Phillip Tietz, Manfred Starke oder Maximilian Wolfram. Den Abgängen stehen aber genauso viele neue Gesichter gegenüber. Dabei wurden vor allem junge Spieler verpflichtet, die attraktiveren Fußball spielen sollen. Mit dem 24-jährigen Innenverteidiger Marian Sarr wechselte sogar ein Spieler mit Bundesliga- und Champions League Erfahrung nach Ostthüringen. Mittelstürmer Julian Günther-Schmidt konnte fest vom FC Augsburg verpflichtet werden. Als erfahrener Mittelfeldspieler holte Jena außerdem Nico Hamann vom 1. FC Magdeburg.

Die Mannschaft hat eine andere Qualität, als die in der vergangenen Saison

Lukas Kwasniok

Der Ball soll, wenn es nach dem Trainer geht, zum Freund werden. Was einfach klingt, bedeutet, dass Kwasniok mehr auf Ballbesitz setzen will. Zweikämpfe vermeiden, den Ball laufen lassen und die Lücken beim Gegner gnadenlos ausnutzen. So der vermeintlich einfache Plan des 38-Jährigen. Damit will er einen anderen Weg einschlagen, als die meisten Drittligisten, die zweikampfbetont spielen. Rückschläge auf diesem Weg seien eingeplant.

Eckardt bleibt Kapitän – Zwei Stellvertreter bestimmt

In der Kapitänsfrage hat sich Kwasniok lange Zeit gelassen. Am Ende bleibt es wie in der vergangenen Saison René Eckardt. Zu seinem ersten Stellvertreter wurde Torhüter Jo Coppens bestimmt, Mittelfeldspieler Jannis Kübler komplettiert das Trio. Schon am ersten Spieltag kommt auf das Trio eine schwere Aufgabe zu. Zu Gast ist der Zweitligaabsteiger und Aufstiegsfavorit Ingolstadt. Anpfiff im Ernst-Abbe-Sportfeld ist um 19.00 Uhr.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten/Sport | 21. Juli 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2019, 11:29 Uhr

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11 Kommentare

22.07.2019 18:47 Klaus Schubert 11

Ob die Fl.....n gegen den Tabellen Letzten wohl gewinnen?

22.07.2019 17:29 Roland 10

Blau Gelb Weißer Gruss aus Hennigsdorf. Wünsche dem Team alles Gute und eine erfolgreiche Saison 2019/20. Hoffentlich werden die sinnlosen Montagspiele so schnell wie möglich wieder abgeschafft. Wäre gern gegen Ingolstadt im EAS live dabei gewesen.

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