Die Spieler feiern mit Pokal.
Jenaer beim Thüringenpokal-Sieg. Bildrechte: Karina Hessland-Wissel

Fußball | DFB-Pokal Carl Zeiss Jena freut sich auf Union Berlin

Jena trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Zweitligist Union Berlin. Geschäftsführer Chris Förster hält das für eine machbare Aufgabe. Gespielt wird zwischen dem 17. und 20. August.

Die Spieler feiern mit Pokal.
Jenaer beim Thüringenpokal-Sieg. Bildrechte: Karina Hessland-Wissel

Fußball-Drittligist Carl Zeiss Jena tritt in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Zweitligist 1. FC Union Berlin an. TV-Moderatorin Palina Rojinski als Losfee zog den Gegner für den Thüringer Pokalsieger am Samstagabend in der ARD. In Jena ist man mit Union offenbar ganz zufrieden. Geschäftsführer Chris Förster, der bei der Auslosung im Fußballmuseum in Dortmund anwesend war, sagte unmittelbar danach: "Wir freuen uns. Es ist ein sehr schönes Los und eine machbare Aufgabe." Um den Fans eine tolle Kulisse zu ermöglichen, werde der Verein sicher auch wieder Zusatztribünen aufbauen lassen.

Schon vorher im Test gegen Union

Jubel bei Carl Zeiss Jena über das Tor zum 0:2 durch Timmy Thiele
Jubel der Jenaer im Pokalfinale. Bildrechte: IMAGO

Die Pokalspiele der ersten Hauptrunde werden zwischen dem 17. und 20. August ausgetragen. Schon in der Vorbereitung auf die neue Saison werden die Jenaer auf Union Berlin treffen. Am 1. Juli gibt es bereits ein Testspiel in der Wuhlheide zwischen dem Berliner Zweitligisten und den Thüringern. Union hatte die Saison in der 2. Bundesliga auf dem achten Tabellenplatz abgeschlossen. Jena hatte das Thüringenpokal-Finale gegen Wismut Gera 5:0 gewonnen und so zum zehnten Mal den Pott geholt.

Im DFB-Pokal konnte Jena schon des Öfteren überraschen. In der ersten Runde 2015/2016 hatte die Mannschaft gegen den damaligen Bundesligisten Hamburger SV antreten müssen und das Spiel im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld mit 3:2 gewonnen. Für noch mehr Pokalüberraschung hatte Jena in der Saison 2007/2008 gesorgt, als erst im Halbfinale gegen Borussia Dortmund Endstation war. Zuvor hatten die Thüringer unter anderem die Bundesligisten Nürnberg, Bielefeld und mit Stuttgart den amtierenden Deutschen Meister aus dem Pokal geworfen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

AKTUELLES AUS THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 08. Juni 2018 | 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. Juni 2018, 00:01 Uhr

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1 Kommentar

10.06.2018 09:04 gdreilind 1

Revanche für Finalniederlage vor 50 Jahren im FdGB Pokal ist angesagt !

ENDLICH

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