Trainingsauftakt FCC 2019
Um genau 15:16 Uhr begann das Training in Jena. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem

Aller guten Dinge sind drei Trainingsauftakt für den FC Carl Zeiss Jena

Am Montag startete der Drittligist FCC mit einem Auftaktraining in die neue Saison. Ein Fehlstart kann sich der Verein nicht leisten. Trainer Kwasniok setzt daher neben erfahrenen Spielern wie Rene Eckardt auf sechs Neuzugänge.

von Jörg Thiem

Trainingsauftakt FCC 2019
Um genau 15:16 Uhr begann das Training in Jena. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem

Die 3. Saison in Liga Drei hat am Nachmittag für Drittligist FC Carl Zeiss Jena begonnen. Ein Teil der Spieler kehrt aus der Sommerpause zurück. Etliche alte Gesichter fehlen, etliche neue Gesichter sind hinzu gekommen. In Absprache mit der Geschäftsleitung hat Cheftrainer Lukas Kwasniok in den letzten Woche neues "Material eingekauft".

Junge ehrgeizige Spieler, wie Kwasniok sagt, neben gestandenen . Das sei die Mischung , um in der  bevorstehenden Saison erfolgreich zu spielen. Vor allem soll es zielstrebiger dem Klassenerhalt entgegen gehen als in der zurückliegenden. Denn sicher, am Ende stand der Verein auf Platz 14 in der Tabelle. Aber niemand beim Verein und in seinem Umfeld wird so schnell vergessen, wie hart dieser 14. Platz erkämpft werden musste, um die Liga zu halten. "So etwas kannst Du nicht jedes Jahr schaffen", sagt Kwasniok mit einem verschmitztem Lächeln im Gesicht. 

Neuzugänge sollen das Team verstärken

Um genau diesem Dilemma aus dem Weg zu gehen, werden künftig Spieler auflaufen, die zum einen jung und ehrgeizig sind, zum anderen aber, so sagt es Kwasniok, das Potential haben, der Mannschaft auf dem Weg in eine erfolgreiche Saison zu helfen. Da ist Tim Kirchner, ein 20-jähriger Defensivmann, Rechtsverteidiger, der vom KSC nach Jena kommt. An seiner Seite könnte künftig der 1,90 Meter große Innenverteidiger Marian Sarr spielen, er kam vom VfR Aalen. Und von der Elbe beim 1.FC Madgeburg an die Saale wechselt Nico Hammann. Mit diesem 31-jährigen Innenverteidiger erhofft man sich in Jena eine gewisse Stabilität im Defensivbereich zu untermauern.

Mit dem Eigengewächs Maximilian Weiß verbinden die Jenaer große Hoffnungen. Jenas Trainer Kwasniok will ihn fördern, weil er ein großes spielerisches Vermögen in dem 20-Jährigen sieht. Der nach Aussagen seines Trainers, einen extrem starken linken Fuß hat. Sie und eine Reihe anderer Neuzugänge sollen in der kommenden Saison dafür die Gewähr bieten, dass der FCC einen gesicherten Mittelfeldplatz erringt.

Von Florian Brügmann, Justin Gerlach und Sören Eismann hat sich der Verein getrennt. Eismann hatte immerhin knapp 200 Pflichtspiele für den Thüringer Verein absolviert, nun aber trennen sich die Wege.

Trainingsauftakt FCC 2019
Neue und frische Spieler sollen den Kader verstärken. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem

Junge Gesichter aus dem eigenen Nachwuchs

Mit Beginn der Saisonvorbereitung werden sich im Training des  Drittligakaders auch drei junge Gesichter aus dem eigenen Nachwuchs wiederfinden. So rücken aus den A-Junioren des FC Carl Zeiss Jena Außenverteidiger Eric Voufack (17) und Stürmer Niklas Jahn (18) sowie der "Sechser" Max Gottwald (18) aus der U21 auf.

FCC-Cheftrainer Lukas Kwasniok: "Unser Ziel ist es, eigene Talente zu entwickeln und an den Männerbereich heranzuführen. Da ist es nur konsequent, wenn wir Talenten aus unserer Akademie auch die Chance geben, mit den Profis zu trainieren, sich zu zeigen und damit zu helfen, den nächsten Schritt zu machen."

Signal: ein Verein mit Zukunft

Der Auftakt am diesem Montagnachmittag war eher eine leichte Übung für Spieler, Trainer, Fans und Fotografen. Schon ab Morgen weht ein anderer Wind am Fuße der Kernberge. Schließlich will man den Saisonstart nicht verschlafen und der Konkurrenz rechtzeitig signalisieren, dass der FCC nicht nur ein Verein mit großer Tradition ist , sondern einer, der auch eine Zukunft hat.

Vielleicht hat man ja aus den Fehlern der zurückliegenden Saison in der Chefetage des Vereins gelernt, und deshalb schon zu Beginn einer neuen Spielzeit Spieler geholt, die der Trainer auf seiner Liste hatte und die der Verein brauchen wird, um das dritte Jahr in der Dritten Liga erfolgreich zu absolvieren.

[Anm.d.Red.: In einer früheren Version des Artikels haben wir Nico Hammann an der Küste verortet. Tatsächlich kommt Hammann natürlich vom Elbufer in Magdeburg nach Jena. Wir haben den Fehler korrigiert.]

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 17. Juni 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Juni 2019, 18:28 Uhr

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2 Kommentare

17.06.2019 23:40 Tonywest 2

Das Magdeburger Elbufer als Küste zu bezeichnen, halte ich dann doch für etwas übertrieben :-)

Anm.d.Red: Ist korrigiert. Da hat der Autor wohl schon vom Urlaub geträumt :-) Danke für den Hinweis.

17.06.2019 20:39 derfccer 1

...Hammann kommt von der Küste? MD liegt doch aber an der Elbe ;)

Anm.d.Red: Na die berühmte Elb-Küste :-) Ist korrigiert. Danke!

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