Justiz Nach Mord an Rentnerin in Jena: Urteil gegen Täter rechtskräftig

Aus Habgier erschlug ein Mann Anfang 2019 eine Rentnerin in Jena-Winzerla. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun hat der Bundesgerichtshof die Revision des Angeklagten zurückgewiesen.

Ein Hinweisschild mit Bundesadler und dem Schriftzug Bundesgerichtshof am BGH
Das Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten zum Mord in Jena verworfen. (Symbolfoto) Bildrechte: dpa

Das nach dem Mord an einer Rentnerin in Jena-Winzerla vom Landgericht Gera verhängte Urteil gegen den Täter ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revision des Angeklagten verworfen, teilte das Landgericht am Freitag in Gera mit.

Dort war der Mann im März wegen Mordes und versuchten Betruges in Tateinheit mit Urkundenfälschung zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld des Angeklagten fest.

Motiv für Mord in Jena: "Grenzenlose Gier nach Geld"

Nach Überzeugung der ersten Strafkammer hatte der Mann die 87-jährige Frau Anfang 2019 qualvoll erstickt, ihren Leichnam in einen Koffer gezwängt und diesen im Keller des Wohnhauses versteckt. Als Motiv sahen die Richter "grenzenlose Gier nach Geld". Der Mann selbst hatte im Prozess bestritten, die Frau getötet zu haben.

Quelle: MDR THÜRINGEN/cf, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 25. März 2020 | 15:00 Uhr

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