Tierquälerei Pferd stirbt nach Messerattacke in Löberschütz

Auf einer Koppel im Saale-Holzland-Kreis hat ein Unbekannter auf zwei Pferde eingestochen. Nach Polizeiangaben wurde dabei ein zwölf Jahre alter Wallach so sehr schwer verletzt, dass er noch starb, bevor der Tierarzt eintraf. Eine verletzte Stute konnte flüchten.

In beiden Fällen wurden die Tiere am Hals verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Der Vorfall ereignete sich bereits in der Nacht von Donnerstag zu Freitag in der vergangenen Woche. Die Tiere hatten auf einer Koppel zwischen Löberschütz und Graitschen gestanden. Diese befindet sich an einem Radweg und ist etwa 200 Meter von den Häusern in Löberschütz entfernt. Hinweise nimmt die Thüringer Polizei unter der Telefonnummer 036428/640 entgegen.

Totes Pferd mit blutigem Hals.
Der Wallach wurde so schwer am Hals verletzt, dass er den Verletzungen erlag. Bildrechte: MDR/LPI Jena

Tierquälerei: Ähnliche Fälle schon 2019

Bereits im Frühjahr vergangenen Jahres hatte es ähnliche Fälle in Thüringen gegeben. So wurden seit Januar 2019 mehrere Pferde bei Springstille (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) mitunter am helllichten Tag mit dem Messer brutal gequält. Im Mai 2019 musste ein Pferd eingeschläfert werden. Unbekannte hatten das Tier auf einer Koppel bei Drognitz (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) misshandelt, so dass es schwere innere Verletzungen erlitten hat.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Die Regionalnachrichten | 15. Januar 2020 | 10:30 Uhr

Mehr aus der Region Jena - Apolda - Naumburg

Mehr aus Thüringen

ein Gebäudekomplex von oben 1 min
Bildrechte: MDR / Der Osten - Entdecke wo Du lebst