Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena
Im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena, dem Heimstadion des FC Carl Zeiss. Bildrechte: dpa

3. Liga Fußball-Ostklassiker gucken in Jena künftig teurer

Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena
Im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena, dem Heimstadion des FC Carl Zeiss. Bildrechte: dpa

Mit der Rückkehr in die 3. Fußball-Liga ändert der FC Carl Zeiss Jena seine Preispolitik für Heimspiele im Ernst-Abbe-Sportfeld. Wie der Verein am Sonntag mitteilte, werden die Punktspiel-Gegner in drei Kategorien eingeteilt, von denen die Kartenpreise abhängen. Die höchsten Preise müssen die Fans künftig bei Spielen gegen die ostdeutschen Vereine in der Liga berappen - Erfurt, Rostock, Zwickau, Chemnitz, Halle und Magdeburg. Die mittlere Preisklasse gilt für die tendenziell stärkeren der westdeutschen Gegner - Karlsruhe, Unterhaching oder Paderborn etwa. Am preiswertesten ist künftig ein Stadionbesuch bei Spielen gegen Vereine wie Aalen, Großaspach oder Werder Bremen II. Die Preise sind detailliert auf der Internetseite des FC Carl Zeiss aufgeführt. Zum Vergleich: Die bisherigen Preise für Heimspiele.

Preisbeispiel: Stehplatzkarte für Heimspiele des FC Carl Zeiss Jena für Vollzahler
bisheriger Preis künftig: Preiskategorie A (alle Ost-Clubs) künftig: Preiskategorie B (u.a. Karlsruhe, Unterhaching) künftig: Preiskategorie C
9,00 € 12,00 € 11,00 € 10,00 €

Zur Begründung erklärte der Verein, mit den gestaffelten Preisen würden "die unterschiedlichen Gegner wie auch der jeweilige Sicherheitsaufwand" berücksichtigt. Geschäftsführer Chris Förster wird mit den Worten zitiert: "Die Fans möchten im Vorfeld wissen, was die Tickets kosten und nicht im Nachgang mit Top- oder Sicherheitszuschlägen überrascht werden."

Neu ist auch eine "Ostduell-Dauerkarte" für die Liga-Spiele gegen die Vereine aus den neuen Ländern. Dazu erklärte Förster, es gehe dem Verein erst in zweiter Linie um das Anbieten eines preislichen Vorteils. Die Ostduelle seien allesamt attraktive Spiele, bei denen die Nachfrage entsprechend groß sein werde. Fans könnten sich mit der Dauerkarte vorab ihren Wunschplatz bei diesen Spielen sichern, ohne Gefahr zu laufen, keine Karte mehr zu bekommen.

Über dieses Thema berichtet MDR THÜRINGEN auch im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | 12.06.2017 | 8:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2017, 20:41 Uhr

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20 Kommentare

14.06.2017 12:37 Nur der FCC 20

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie in Thüringen Geld und Intelligenz verteilt sind, der lese sich Beitrag 17 durch: der "rot-weiße" würde weder 50, noch 5zig und schon gar nicht 50ig ausgeben... 50ig, selten so gelacht... schade, daß er nicht nach Jena kommt

14.06.2017 08:47 Vokuhila Freunde Jena 19

Die Preise sind schon der Hammer! Wir zahlen die höchsten Preise und haben den kleinsten Komfort, da schau ich mir das lieber im Fernsehen an!

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