Jena 150 Menschen beim Ostermarsch

In Jena haben am Samstag rund 150 Menschen für Frieden und Abrüstung demonstriert.

Sie waren dem zentralen Aufruf für Thüringen gefolgt und haben nach Angaben der Organisatoren gegen Krieg und Terror sowie für die Umsetzung der Menschenrechte weltweit demonstriert. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Friedenspolitik beginnt vor der eigenen Haustür". Zum Ostermarsch aufgerufen hatten die Linkspartei und Aktivisten.

Gefordert wurden unter anderem die Umwandlung der Rüstungsindustrie in zivile Produktionsstätten, eine Zivilklausel an Thüringer Hochschulen sowie ein Grundrecht auf Asyl. Außerdem forderten Redner angesichts der wachsenden Kriegsgefahr den Stopp der Waffen- und Rüstungsexporte aus Deutschland. Mit Transparenten und "Peace"-Fahnen zogen die Teilnehmer des Ostermarschs durch die Innenstadt. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Resonanz. "Es sind mehr als im letzten Jahr", zeigte sich Mitorganisator Christian Schaft auch angesichts einer weiteren Demonstration in Ohrdruf zufrieden.

Über dieses Thema berichtet MDR THÜRINGEN auch im Programm: MDR THÜRINGEN JOURNAL | 15.04.2017 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. April 2017, 14:22 Uhr

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4 Kommentare

17.04.2017 10:45 Barbara 4

Na mit so vielen ist der Krieg bestimmt zu gewinnen ..........................

17.04.2017 09:08 Realist2014 3

Die Forderungen dieser "Aktivisten" darf man getrost als völlig weltfremd bezeichnen. Einseitig ausgeführt, ginge eine derartige Politik zu Lasten der äußeren Sicherheit Deutschlands und Europas. An den Grenzen Europas stehen viele Länder im Flammen, Terroristen breiten sich aus, die Großmächte liegen im Dauerstreit. Keine Zeit für Deutschland, um abzurüsten. Si vis pacem para bellum. An diesem Ausspruch Ciceros hat sich bis heute leider nichts geändert.

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