Berlin | Saale-Holzland-Kreis Geständnis im Fall der Toten von Rudelsdorf

Ein Mann aus Berlin wird verdächtigt, seine Nachbarin getötet und ihre Leiche auf einem Feldweg in Thüringen nahe der Autobahn A9 abgelegt zu haben. Die Berliner Polizei nahm den 41-Jährigen fest.

Zwei Zelte und Männer in weißen Schutzanzügen auf einem Feldweg
Kriminaltechniker untersuchen Anfang Juli den Fundort der Leiche (Archiv). Bildrechte: MDR / Arne Schein

Er sei nach der Identifizierung der Frau über deren Zahnimplantate unter Verdacht geraten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt mit. Der 41-Jährige habe den Briefkasten der Getöteten geleert und Geld von ihrem Konto abgehoben.

Er habe außerdem gestanden, die Frau im Streit in deren Wohnung erwürgt und die Tote später mit seinem Auto nach Thüringen gefahren zu haben. Die stark verweste Leiche der 49-Jährigen war Anfang Juli auf dem Feldweg zwischen Rudelsdorf und Lindau nahe der A9 gefunden worden. Am Donnerstag soll er dem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Nachrichten | 21. August 2018 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. August 2018, 18:25 Uhr

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2 Kommentare

23.08.2018 13:50 Grosser, Klaus 2

@Mediator
Was sie hier immer wieder treiben ist keine Mediation, sondern Klugscheißerei.

21.08.2018 23:01 Mediator 1

Erstaunlich, was bei manchen Menschen bereits als Motivation für einen Mord ausreicht. Gut dass das Tötungsdelikt mit einem Geständnis nun geklärt ist.

Da im Artikel keine Nationalität zum Täter angegeben ist werden die Kommentarspalten leer bleiben. Für manche Menschen ist der Tod eines anderen Menschen eben nur eine gute Gelegenheit den eigennen Hass und die eigenen Vorurteile in die Welt zu schreien.

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