Analyse im längsten Fluss Thüringens Umweltministerium lässt in der Saale Mikroplastik suchen

Das Thüringer Umweltministerium will die Saale ein Jahr lang auf Mikro- und Nanoplastikpartikel untersuchen lassen. Die ersten Proben sind am Mittwoch an drei Messstellen im Norden von Jena und in Porstendorf genommen worden. Hintergrund ist das Vorhaben des Bundesumweltministeriums, Mikroplastik in Kosmetik bis zum Jahr 2020 zu verbieten.

Umweltministerin Anja Siegesmund hilft bei der Probenentnahme in der Saale, nahe der Holzbrücke bei Kunitz.Suche nach Mikropartikel
Umweltministerin Anja Siegesmund hilft bei der Probenentnahme in der Saale, nahe der Holzbrücke bei Kunitz. Martin Löder von der Uni Bayreuth leitet die Untersuchungen. Seit 2014 ist er Mikroplastik in deutschen Flüssen auf der Spur. Bildrechte: MDR/Anke Preller

Mikroplastik ist überall in der Umwelt nachweisbar. Durch das Zersetzen größerer Plastikteile, über Kosmetika, Reifenabrieb oder Kunststofffasern gelangen die Partikel in die Gewässer - und somit ins Meer. Umweltministerin Anja Siegesmund will nun untersuchen lassen, wie hoch der Mikroplastikgehalt tatsächlich ist - und welche Gefahren davon ausgehen. Die Saale wurde ausgewählt, weil sie Thüringens längster Fluss ist. Die Stichprobe sei aufschlussreich und auch repräsentativ, sagte Siegesmund MDR THÜRINGEN. Experten der Universität Bayreuth werden sie auswerten. Im Frühjahr sollen dann weitere Proben entnommen werden. Erste Ergebnisse werden im März erwartet. Neben Thüringen lassen auch fünf andere Bundesländer, darunter Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ihre Flüsse untersuchen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Nachrichten | 28. November 2018 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 28. November 2018, 16:35 Uhr

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2 Kommentare

28.11.2018 20:09 part 2

Das wird leider nicht ausreichen, wenn nur das wenige Microplastik in Kosmetikprodukten verboten werden soll. Einer der Hauptverursacher ist Fleece- Bekleidung, einerseit schon aus Recyclingmaterial hergestellt steht es im Verdacht, die Weltmeere zu verschmutzen. Bei jedem Waschgang lösen sich Kunststofffasern als Mikroplastik aus den Wäschestücken, die von Kläranlagen nicht erfasst werden können. Derartige Partikel wurden weltweit im Sediment von 18 Stränden gefunden, keine einzige Probe war frei davon. Weil Geiz ist geil und Kapitalismus ist noch geiler.

28.11.2018 17:02 Nawienn 1

Ohne Mütze und Helm in der Saale
da freuen sich Forelle und auch Aale
denn es fallen Haarspraytropfen in das Wasser
dieses wird dan immer nasser.
Ironie zu Ende,gehts noch ??
Schönen Abend noch..

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