A4 Richtung Dresden Eine Tote bei Massenkarambolage auf A4 nahe Hermsdorf

Die dritte Massenkarambolage auf Thüringer Autobahnen innerhalb von zwei Tagen ist offenbar durch Nebel wegen Asphaltarbeiten entstanden. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei MDR THÜRINGEN Montagnachmittag mitteilte, wurde auf der Fahrbahn bei Gera in Richtung Frankfurt Teer aufgetragen. Der einsetzende Starkregen führte zu Dampfwolken. Autofahrer auf der Gegenspur zwischen Hermsdorf-Ost und Rüdersdorf mussten wegen der schlechten Sicht bremsen, so das bisherige Unfallszenario.

Unfallstelle Hermsdorf, mehrere Autos ineinander gefahren, Rettungskräfte vor Ort.
Die Lage der Fahrzeuge lässt erahnen, mit welcher Wucht sie bei Hermsdorf auf der A4 aufeinandergeprallt sind. Bildrechte: MDR/Björn Walther

Nach Angaben der Autobahnpolizei wurden mehrere Personen eingeklemmt und mussten aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Eine Rentnerin aus Sachsen verstarb noch am Unfallort.

Verkehr staute sich bis zum Hermsdorfer Kreuz

Das Unglück ereignete sich in einem Baustellenbereich. Die Autobahn war in Richtung Dresden stundenlang gesperrt, der Rückstau reichte bis zum Hermsdorfer Kreuz. Zwei Rettungshubschrauber waren zum Krankentransport im Einsatz. Ab etwa 20 Uhr am Montag rollte der Verkehr wieder zwischen Hermsdorf-Ost und Rüdersdorf.

Bereits am Sonntag hatten sich bei Suhl und Sömmerda schwere Unfälle mit Toten und Verletzten ereignet.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Nachrichten | 29. April 2019 | 15:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. April 2019, 15:12 Uhr

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