Saale-Orla-Kreis Ausgrabungen in der Ilsenhöhle

Archäologen suchen an der Burg Ranis nach Überresten der Menschen, die hier vor 30.000 bis 40.000 Jahren gelebt haben: der Neandertaler. Sechs Wochen lang wollen die Wissenschaftler graben.

Erde und Gestein wird abgetragen, in einem Eimer gesammelt und gesiebt.
Tim Schüler vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, leitet die Archäologischen Ausgrabungen. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
Erde und Gestein wird abgetragen, in einem Eimer gesammelt und gesiebt.
Tim Schüler vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, leitet die Archäologischen Ausgrabungen. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
Total Die Ausgrabungsstätte vor der Ilsenhöhle gibt es schon seit den 1930er Jahren. Wissenschaftler des TLUG und des Max-Planck-Instituts Leipzig haben die Grabung 2016 wieder ausgehoben
Die Ausgrabungsstätte vor der Ilsenhöhle gibt es schon seit den 1930er Jahren. Wissenschaftler des Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie und des Max-Planck-Instituts Leipzig haben die Grabung 2016 wieder ausgehoben. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
Blick von oben auf die Ausgrabungen in rund fünf Metern Tiefe. Mit Spachteln und Pinseln tragen Architekturstudenten und Architekturdoktoranten vorsichtig die Erdschichten ab. Die Steinbrocken darunter sollen in den nächsten fünf Wochen mithilfe einer Spezialfirma zerkleinert und abgetragen werden. Die Schicht darunter, ist die Schicht, zu der die Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut in Leipzig eigentlich vordringen wollen: In sechs bis sieben Metern Tiefe erhoffen sie sich Funde des Neandertalers, zum Beispiel Werkzeuge wie die sogenannte Blattspitze
Die Schicht darunter ist die Schicht, zu der die Wissenschaftler eigentlich vordringen wollen: In sechs bis sieben Metern Tiefe erhoffen sie sich Funde des Neandertalers. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
Erde und Gestein wird abgetragen, in einem Eimer gesammelt und gesiebt.
Erde und Gestein werden abgetragen, in einem Eimer gesammelt und gesiebt. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
Im Sieb bleiben die kleinen Fundstücke: zum Beispiel ein Stück Knochen eines Tieres.
Im Sieb bleiben die kleinen Fundstücke hängen: zum Beispiel ein Stück Knochen eines Tieres. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
Erde und Gestein wird abgetragen, in einem Eimer gesammelt und gesiebt.
Sechs Wochen lang wollen die Wissenschaftler graben. Ihr Ziel: Bis zur sogenannten Blattspitzenschicht zu kommen. Diese Schicht ist das, was mal der Boden der Ilsenhöhle war. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
Blick von oben auf die Ausgrabungen in rund fünf Metern Tiefe. Mit Spachteln und Pinseln tragen Architekturstudenten und Architekturdoktoranten vorsichtig die Erdschichten ab. Die Steinbrocken darunter sollen in den nächsten fünf Wochen mithilfe einer Spezialfirma zerkleinert und abgetragen werden. Die Schicht darunter, ist die Schicht, zu der die Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut in Leipzig eigentlich vordringen wollen: In sechs bis sieben Metern Tiefe erhoffen sie sich Funde des Neandertalers, zum Beispiel Werkzeuge wie die sogenannte Blattspitze
Blick von oben auf die Ausgrabungen in rund fünf Metern Tiefe. Mit Spachteln und Pinseln tragen Architekturstudenten und Architekturdoktoranten vorsichtig die Erdschichten ab. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
Heute morgen wurden in einer Tiefe von etwa fünf Metern schon mehrere kleine Funde gemacht. Zum Beispiel dieser Mittelhandknochen eines Tieres – vermutlich fast 40.000 Jahre alt aus der jüngeren Altsteinzeit.
Bei ihren Ausgrabungen haben die Archäologen immer wieder kleinere Funde gemacht: zum Beispiel den etwa zwei Zentimeter großen Handmittelknochen eines Tieres. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 11. Juli 2019 | 17:00 Uhr

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