"Fridays for Future" 200 Menschen bei erster Klimademo in Saalfeld

Rund 200 Menschen haben am Freitagnachmittag in Saalfeld für mehr Klimaschutz demonstriert. Vor allem Kinder und Jugendliche machten auf dem Marktplatz mit Schildern und Plakaten auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam.

Demo von Fridays for Future in Saalfeld
Rund 200 Menschen kamen am Freitag auf den Marktplatz. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt

Die Teilnehmer forderten unter anderem ein System für Mülltrennung auf öffentlichen Straßen und Plätzen in Saalfeld sowie den Ausbau der Radwege zwischen den Städten Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg. Kritik gab es auch an dem geplanten Bau einer Kunststofffabrik in Saalfeld. Die Demonstration war die erste nach dem Vorbild der "Fridays for Future"-Bewegung in Saalfeld.

Demo von Fridays for Future in Saalfeld
Viele Teilnehmer hatten selber Plakate gebastelt, mit denen sie sich gegen Plastikmüll und für mehr Umweltschutz ausgesprochen haben. Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Fazit vom Tag | 17. Mai 2019 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Mai 2019, 19:15 Uhr

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14 Kommentare

19.05.2019 17:37 martin 14

@ realist: Ich habe kein Problem damit, von Ihnen als "naiv" bezeichnet zu werden, weil ich Ihre Einschätzung nicht teile. Das sagt mehr über Sie als über mich aus. Mir reicht es übrigens auch völlig, dass ich Teile der Bewegung recht gut kenne und einschätzen kann.

Selbstveständich ziehen sich die Medien Ansprechpartner heran, die in der Öffentlichkeit ein bestimmtes Bild repräsentieren. Aber wer die Repräsentation mit der Bewegung insgesamt gleichsetzt, hat meiner Meinung nach einen Wahrnehmungsfehler.

Für einen wissenschaftlichen Diskurs über die Quantifizierbarkeit der indirekten Effekte ist dies nicht der geeignete Ort. Aber vielleicht haben die Rückversicherer ja keine Ahnung oder sind auch naiv.

19.05.2019 14:47 Realist2014 13

@martin: Die indirekten Kosten können Sie aber nicht einrechnen. Das würde nur gehen, wenn die Maßnahmen Deutschlands, zum Beispiel eine CO2- Steuer (deren Wirkung sehr umstritten ist), wirklich zu einer signifikanten geringeren Erderwärmungund weniger Dürren etc. führen würden. Das ist aber angesichts der globalen Entwicklung und des nur geringen Anteil Deutschlands am CO2 Ausstoß völlig illusorisch und unrealistisch. Im Endeffekt würde es Mehrbelastungen für die Bürger bedeuten und die Auswirkungen des Klimawandels treffen Deutschland dennoch. „Entgegen Ihrer Behauptung hat die Bewegung keinen Führer - das (in der Tat) erstaunliche ist, dass sich die jungen Menschen selbst organisiert haben, das weiterhin machen und viel Wert darauf legen, nicht von irgendwem oder irgendwas vereinnahmt zu werden. Und große Überraschung: Auch in der Bewegung gibt es unterschiedlich authentische Menschen.“- Dann sollten Sie sich mal ernsthaft mit dieser Bewegung beschäftigen. Sorry, Sie sind da naiv.

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