Augenpartie eines Pferdes
Schon wieder wurde in Thüringen ein Pferd brutal misshandelt. (Archivbild) Bildrechte: imago/Frank Sorge

Zeugen gesucht Jetzt auch in Ostthüringen: Stute schwer misshandelt

Ist in Thüringen ein Serien-Tierquäler unterwegs? Auch im Landkreis Saalfel-Rudolstadt wurde jetzt ein Pferd misshandelt. Diesmal waren die Verletzungen so schwer, dass das Tier eingeschläfert werden musste. In den vergangenen drei Monaten sind bereits fünf Stuten durch Messerstiche schwer verletzt worden.

Augenpartie eines Pferdes
Schon wieder wurde in Thüringen ein Pferd brutal misshandelt. (Archivbild) Bildrechte: imago/Frank Sorge

Wieder wurde ein Pferd in Thüringen verletzt. Und zwar so schwer, dass das Tier später eingeschläfert werden musste. Wie erst jetzt gemeldet wurde, passierte das bereits in der Nacht zum Dienstag, den 23. April 2019, auf der Koppel eines Landwirtschaftsbetriebes in Drognitz. Die Kripo Saalfeld ermittelt.

Die Stute konnte nicht gerettet werden

Das Tier wurde schwer verletzt aufgefunden und musste durch eine hinzu gerufene Tierärztin schließlich eingeschläfert werden. Die Herkunft der Verletzungen war zunächst noch unklar. Eine spätere Sektion ergab jedoch eindeutige Hinweise auf das gewaltsame Verletzen des Tieres durch Menschenhand.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler begaben sich der oder die Täter zu einer Weidefläche in Drognitz. Dort banden sie die einjährige Quarterhorse-Stute offenbar an und betäubten sie vermutlich auch. Anschließend wurde das Pferd misshandelt, wobei es schwerste innere Verletzungen erlitt. Danach konnten die Unbekannten unerkannt flüchten.

Sind in Thüringen Serientäter unterwegs?

Ein Zusammenhang zu weiteren aktuellen Fällen von verletzten oder getöteten Pferden in Thüringen wird derzeit geprüft und kann nicht ausgeschlossen werden. Diesbezüglich stehen die Ermittler der Saalfelder Kripo aktuell im engen Kontakt mit ihren Kollegen in Suhl und Weimar. Die Polizei bittet auch in diesem Fall um Unterstützung bei der Suche nach dem oder den unbekannten Tätern.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 08. Mai 2019 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. Mai 2019, 17:06 Uhr

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2 Kommentare

09.05.2019 16:34 Was für Menschen? 2

"Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg' auch keinem anderen zu", gab mit meine Großmutter mit auf meinen Lebensweg. Ich füge hinzu: Auch Tieren fügt man keinen Schaden zu.

08.05.2019 20:43 jackblack 1

Sich über Wölfe aufregen, das größte Raubtier ist der MENSCH.

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