Sprengsatz gezündet Polizei fasst mutmaßliche Bombenbauer in Rudolstadt

Die Polizei hat in Rudolstadt mehrere mutmaßliche Bombenbauer gefasst. Sie sollen am 12. Juli Sprengstoff in der Nähe des Rudolstädter Marktes gezündet haben.

In den Fokus war eine dreiköpfige Gruppe junger Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren geraten, teilte die Polizei am Montag mit.

Blaulicht auf Polizeifahrzeug
Bereits vergangene Woche hatte die Polizei mehrere Wohnungen durchsucht (Symbol) Bildrechte: IMAGO

Bereits am vergangenen Donnerstag durchsuchten Polizisten mehrere Gebäude und Wohnungen in der Region. Dabei fanden sie Material zur Herstellung von Sprengkörpern. Insbesondere ein 28-Jähriger gelte als dringend tatverdächtig. Er sei einschlägig vorbestraft, hieß es weiter.

Das Amtsgericht erließ am Donnerstag Haftbefehl; allerdings wurde dieser am Freitag von einer Ermittlungsrichterin außer Vollzug gesetzt. Der Tatverdächtige befinde sich unter Auflagen auf freiem Fuß, so die Polizei.

Am 12. Juli waren wegen des gezündeten Sprengsatzes fünf Scheiben an zwei Häusern beschädigt worden. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf etwa 1.000 Euro.

Quelle: MDR THÜRINGEN/dvs

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 27. Juli 2020 | 12:00 Uhr

2 Kommentare

martin vor 7 Tagen

Beschuldigt ist (noch) nicht verurteilt.

Anni22 vor 1 Wochen

Einschlägig vorbestraft, nun dann halt wegsperren und sicherheitsverwahren. Scheinen ja nichts gelernt zu haben.

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