Kreis Saalfeld-Rudolstadt Schwarzatal will Verwaltungsgemeinschaft wieder verlassen

Die Stadt Schwarzatal - ein Zusammenschluss von Oberweißbach und mehreren Umlandgemeinden - will die Verwaltungsgemeinschaft Schwarztal verlassen. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend beschlossen. Grund seien unklare Verhältnisse bei den Finanzen der Verwaltung, hieß es zur Begründung. So könne kein Haushalt beschlossen werden, weil noch Buchungen von Anfang 2019 ausstünden, so die Bürgermeisterin der Stadt Schwarzatal, Kathrin Kräupner. Sie bemängelt auch das Ungleichgewicht der Stimmenverteilung innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft.

Jetzt muss ein Antrag an das Thüringer Innenministerium gestellt werden. Das entscheidet dann, ob die Stadt Schwarzatal aus der Verwaltungsgemeinschaft austreten kann. Die Stadt Schwarzatal ist ein Zusammenschluss der Stadt Oberweißbach und acht kleinerer Orte mit insgesamt 3.622 Einwohnern. In der Verwaltungsgemeinschaft leben insgesamt 8.829 Menschen. Neben der Stadt Schwarzatal werden die Orte Unterweißbach, Sitzendorf, Schwarzburg, Meura, Katzhütte, Cursdorf, Deesbach, Döschnitz und Rohrbach mitverwaltet.

Quelle: MDR THÜRINGEN/dr

1 Kommentar

Burgfalke vor 23 Wochen

Den beteiligten Personen kann man wünschen, daß sie dieses Vorhaben umsetzten bzw. genügend Durchstehvermögen haben!

Der Innenminister wird natürlich alles daran setzen dieses Vorhaben zu verhintern.

Bleibt nur zu hoffen, daß die handelten Politiker dabei auch etwas für deren Bürger im Alltagsleben erreichen. Das wird eher nicht der Fall sein. Nur ein wichtiges Beispiel:
Statt durch Verwendung geografischer Adressdaten: auf dem Meldeamt hinter der PLZ den tatsächlichen Wohnort (egal ob nur 2 Häuser oder mehr) beständig/ dauerhaft zu verwenden, werden bei der aktuellen Vorgehensweise die betroffenen Bürger stets einen neuen Adresseintrag erhalten. Sie sind stets nie einen Meter umgezogen, aber mit neuer Adresse zwangs"versogt". Hierbei spielen die damit mehr oder weniger veruntreuten Gelder für Umschreibungen aller Art und die neuen Schilder überhaupt keine Rolle.
Gemeindegebietsreformen bringen laut entsprechender öffentlich zugänglicher Analysen nichts. Der Schein ist alles?!

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