Über 21.000 Unterzeichner gegen die Schließung Unterschriften für Erhalt der Rettungsleitstelle Saalfeld übergeben

Unterschriftensammlung für die Leitstelle Saalfeld
Übergabe der Unterschriftensammlung zum Erhalt der Saalfelder Rettungsleitstelle an Landrat Marko Wolfram (2.v.r.) Bildrechte: MDR/Maik Kowalleck

Die Initiative "Rettet die Rettungsleitstelle" hat am Montag über 21.000 Unterschriften an Marko Wolfram (SPD), den Landrat des Kreises Saalfeld-Rudolstadt, übergeben. Steffen Kania (CDU), Stadtratsvorsitzender in Saalfeld und Mitinitiator der Initiative, sagte: "Dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger an der Aktion beteiligten ist ein eindeutiges Zeichen dafür, welchen Stellenwert und welche Bedeutung der Erhalt der Saalfelder Rettungsleitstelle hat. Ein Großteil unserer Bürger lehnt Zentralisierungen hin zu großen Ballungszentren und damit zu Lasten des ländlichen Raums ab". Am Freitag war bekannt gegeben worden, dass Gera und Jena ihre Leitstellen künftig zusammenarbeiten lassen, Jena seinem Nachbarkreis Saalfeld-Rudolstadt und Gera dem Kreis Saale-Orla ihre Dienste anbieten. Die Leitstelle Saalfeld muss dringend baulich und technisch modernisiert werden. Der Landrat des Saale-Orla-Kreises, Thomas Fügmann (CDU) sagte, der Erhalt hänge davon ab, ob das Land die Modernisierung der Technik, des Gebäudes und vor allem die Einführung des Digitalfunks fördere. Erst bei einem entsprechenden Nein aus Erfurt würden sich die beiden Kreise nach Jena oder Gera orientieren.

Korrektur

Wir hatten in dieser Meldung ursprünglich berichtet, dass Gera beide Nachbarkreise betreuen will.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Nachrichten | 12. März 2018 | 21:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2018, 10:37 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

2 Kommentare

14.03.2018 08:26 Hörender 2

Wer hinsichtlich der Landeseinsatzzentrale keine Klagen hört, sollte zum HNO-Arzt gehen. Die Polizei hat eindrucksvoll vorgemacht, dass nichts und niemand die Koordination und Führung vor Ort und die Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Besonderheiten ersetzen kann. Man kann nur hoffen und wünschen, dass man in Saalfeld stark bleibt und den Erhalt der Leitstelle Saalfeld durchsetzt.

13.03.2018 15:14 Jenaer 1

Heiliger St. Florian, verschon mein Haus und zünd andre an! Das ist, was einem zu dem Thema einfällt. Während es bei der Polizei schon eine Landeseinsatzzentrale gibt, die alle Notrufe aus ganz Thüringen entgegennimmt und bearbeitet, ohne dass man da Klagen hört, soll selbiges Vorgehen bei Feuerwehr und Rettungsdienst ins Chaos führen.

Mehr aus der Region Saalfeld - Pößneck - Schleiz - Eisenberg

Mehr aus Thüringen