Öffentlicher Nahverkehr Weitere Kreise und Unternehmen treten Verkehrsverbund Mittelthüringen bei

Der Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) wächst. Wie das Unternehmen mitteilte, kommen ab Mitte Dezember die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt, der Saale-Orla-Kreis, die Ostthüringer KomBus GmbH und die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn dazu.

Ein Zug der Südthüringen-Bahn steht auf einem Bahnhof
Von Gera bis nach Oberweißbach - das geht bald. Bildrechte: MDR/Bert Weber

Sie entwickeln gemeinsam mit den weiteren Partnern einheitliche Angebote für Bus und Bahn. So stimmen sie Fahrpläne aufeinander ab und bieten einen gemeinsamen Verbundtarif an. Im Verbundgebiet fahren die Fahrgäste mit einem Ticket Bus, Bahn und Straßenbahn.

Bisher sind 13 Verkehrsunternehmen, vier Städte, drei Landkreise sowie der Freistaat Thüringen Mitglieder des VMT.

Diese Partner sind im VMT Erfurt, Weimar, Jena, Gera, Landkreis Gotha, Kreis Weimarer Land, Saale-Holzland-Kreis, der Freistaat Thüringen und die Verkehrsunternehmen Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH, DB Regio AG, Erfurter Bahn GmbH, Erfurter Verkehrsbetriebe AG, GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH, Jenaer Nahverkehr GmbH, JES Verkehrsgesellschaft mbH, Personenverkehrsgesellschaft mbH Weimarer Land, Süd Thüringen Bahn GmbH, Stadtwirtschaft Weimar GmbH, Thüringer Waldbahn und Straßenbahn Gotha GmbH, Verkehrsgemeinschaft Landkreis Gotha GbR, Verkehrsunternehmen Andreas Schröder.

Quelle: MDR THÜRINGEN/dvs

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 23. Oktober 2020 | 12:30 Uhr

9 Kommentare

Lothar Thomas vor 5 Wochen

Teil 4

Das nächste Problem wäre die wohl mehr als überfällige Verbindung von Thüringen und Bayern im Werratal.

Bei Google gibt es 'ZIG Beiträge, die man nachlesen kann.

zum Einen der Lückenschluss zwischen Eisfeld und Coburg, der ja schon einmal bestand und nur auf Grund der Staatenteilung unterbrochenen ist.

zum Anderen, die zwar geplante, jedoch als Folge des 1. Weltkrieges nicht gebaute Strecke von Hildburghausen über Bad Rodach nach Coburg.
Diese Strecke besteht bisher leider nur zwischen Coburg und Bad Rodach.

Diese Erweiterung wollen Alle, die Bürgermeister wie auch die Leute.

Die Bürger wollen ES nur bei dem Herrn Autominister, oh der ist ja sogar Verkehrsminister, da führt kein Weg vorbei.

Würde es um eine einfache Straße gehen, wäre diese schon längst befahrbar.

Wie schon mal in einer ARD Sendung festgestellt wurde, die Milliarden, die der Herr Minister bei der Bahn einspart, die hat er zusätzlich für den Straßenbau in Bayern abgezweigt.


Lothar Thomas vor 5 Wochen

Teil 3

Wenn ich sehe, dass z.B. die Ohratalbahn für viele Millionen Euro grundhaft saniert wurde um auch die Streckengeschwindigkeit zu erhöhen und dann praktisch über Nacht das AUS kam, da frage ich mich bestimmt nicht alleine, ob DAS schon Sabotage ist.

Diese Verbindung zwischen Gotha und Gräfenroda wurde vorsätzlich von der DB zu Grunde gewirtschaftet, damit die Fahrgäste einen Umweg nutzen müssen, wenn sie von der Würzburger Strecke z.B. nach Mühlhausen wollen.
Dort wurde der Fahrplan derart geändert, dass die Leute nicht mehr umsteigen konnten, ohne längere Wartezeit.
Dabei ist auf dieser Strecke kein weiterer Verkehr.

Für solche stümperhaften Verkehrsverbindungen gibt es in Thüringen auch noch andere Beispiele.

Da werden ständig große markige Worte gesprochen, was man Alles erreichen will und Pläne dafür erstellt, die nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie stehen.

Die Leute wirklich davon zu überzeugen, auf den eigenen PKW zu verzichten, geht ANDERS.

Lothar Thomas vor 5 Wochen

so Teil 2

Zu einem meiner Lieblingthemen.
Warum bekommen wir in Thüringen es nicht auf die Reihe, die in der unglückseligen Mehdorn-Ära stillgelegten Bahnstrecken zu reaktivieren?

In Baden-Württemberg kann man sich jederzeit anschauen, wie erfolgreich dort reaktivierte Bahnstrecken sind, die nicht mehr von der DB bedient werden.

Die Strecken wurden Instand gesetzt und erreichen ständig neue Steigungen im Fahrgastaufkommen, dass sogar schon zusätzliche Fahrzeuge angeschafft werden mussten, die Fahrpläne wurden von einem 1 bis 2 Stundentakt auf bis zu 1/2 Stunden reduziert, nur weil die NEUE BAHN um ein vielfaches attraktiver ist, als mit dem eigenen PKW zu fahren und ständig freie Parkplätze zu suchen.

Warum nutzt man Nicht das gegenwärtige Programm des Bundes, um stillgelegte Bahnstrecken zu reaktivieren oder sogar wieder NEU zu errichten?

Leichter kann man bestimmt nicht an entsprechende Fördermittel kommen.

Man muss es nur wollen!

Wo sind hier die GRÜNEN??

FORTSETZUNG folgt

Mehr aus der Region Saalfeld - Pößneck - Schleiz - Eisenberg

Mehr aus Thüringen