Politischer Aschermittwoch Zitate zur Thüringen-Krise

Am Politischen Aschermittwoch nehmen Politiker kein Blatt vor den Mund. Auch die Regierungskrise in Thüringen war Thema in zahlreichen Reden.

Linken-Politiker Gregor Gysi spricht beim politischen Aschermittwoch der Linkspartei
"Die Union muss endlich mehr Demokratie wagen, statt mit Hufeisen zu werfen" - Gregor Gysi forderte beim politischen Aschermittwoch der Linken in Passau die CDU auf, sich angesichts der Lage in Thüringen ganz anders mit den Linken auseinanderzusetzen. Bildrechte: dpa
Linken-Politiker Gregor Gysi spricht beim politischen Aschermittwoch der Linkspartei
"Die Union muss endlich mehr Demokratie wagen, statt mit Hufeisen zu werfen" - Gregor Gysi forderte beim politischen Aschermittwoch der Linken in Passau die CDU auf, sich angesichts der Lage in Thüringen ganz anders mit den Linken auseinanderzusetzen. Bildrechte: dpa
Martin Hagen, Daniel Föst und Nicola Beer
"Wenn Liberale beschimpft und bedroht werden - dann sage ich den Spinnern vom rechten und linken Rand: Wir freie Demokraten lassen uns nicht einschüchtern!" - Der FDP-Bundestagsabgeordnete Daniel Föst (Mitte) kritisierte beim politischen Aschermittwoch in Landshut Anfeindungen seiner Parteikollegen in Thüringen Bildrechte: dpa
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken spricht beim Politischen Aschermittwoch der SPD
"Der Feind steht rechts. Und die SPD ist die politische Kraft, die klar dagegen hält. Gemeinsam mit einer wachen Zivilgesellschaft. Wir haben in Thüringen reagiert mit klarer Haltung und klarer Hand." - Saskia Esken, SPD-Vorsitzende auf dem politischen Aschermittwoch der SPD in Passau Bildrechte: dpa
Norbert Walter-Borjans, einer der beiden Bundesvorsitzenden der SPD
"In Zeiten, in denen die Verächter der Demokratie immer hemmungsloser aus ihren Löchern kriechen" brauche es zweifelsfreie Abgrenzung gegen die rechts stehenden Feinde der Demokratie. "Die demokratische Linke mit den geistigen Brandstiftern der extremen Rechten gleichzusetzen, das verharmlost die Gefahr der nationalsozialistischen Menschenverächter" sagte der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans Bildrechte: dpa
Markus Söder, CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident aus Bayern
"Es darf kein demokratischer Politiker in Deutschland von AfD-Gnaden in ein Amt gewählt werden." sagte CSU-Parteichef Markus Söder auf dem politischen Aschermittwoch in Passau. Aber auch die Linke könne "kein ernsthafter Partner für eine Zusammenarbeit" sein, da sie sich nicht von der DDR distanziere und sie nicht als Unrechtsstaat bezeichne, so Söder in seiner Rede. Bildrechte: dpa
Natascha Kohnen, Landesvorsitzende der SPD in Bayern, spricht beim SPD-Bundesparteitag.
"Den Mitgliedern der CDU, und nicht nur in Thüringen, rufe ich zu: Besinnt euch, verdammt nochmal! Ihr könnt zwar den von euch begangenen Tabubruch nicht ungeschehen machen, aber die Konsequenzen endlich ziehen" sagte die bayerische SPD-Chefin Natascha Kohnen auf dem politischen Aschermittwoch in Vilshofen. Bildrechte: dpa
Friedrich Merz und Mike Mohring
"Der eigentliche Fehler war die Arroganz dieses Mannes zu sagen, ich stelle mich hier als Ministerpräsident zur Wahl und erwarte, dass andere mitstimmen." - Auf dem politischen Aschermittwoch der Thüringer CDU in Apolda macht Friedrich Merz den ehemaligen Thüringer Ministerpräsidenten Ramelow für die Krise in Thüringer verantwortlich. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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