Gegen rechte Hetze Regine-Hildebrandt-Preis für Initiative aus Themar

Der Regine-Hildebrandt-Preis 2019 der deutschen Sozialdemokratie geht in diesem Jahr an das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit Kloster Veßra aus Themar in Thüringen und das Ost-West-Forum - Gut Gödelitz aus Döbeln in Sachsen. Das teilte die SPD-Pressestelle am Freitag in Berlin mit. Die Auszeichnung soll am 26. November von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und dem Vorsitzenden des Forums Ostdeutschland der Sozialdemokratie, Wolfgang Tiefensee, im Willy-Brandt-Haus überreicht werden.

Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit
Das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit erhält den Regine-Hildebrandt-Preis 2019. Bildrechte: Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit Kloster Veßra

Mit dem Preis würden das Engagement für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit, ein klares Bekenntnis für Zusammenhalt sowie eine klare Haltung gegen rechte Hetze und Gewalt gewürdigt, hieß es zur Begründung. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der Preis erinnert an die 2001 gestorbene brandenburgische Sozialministerin Regine Hildebrandt. Die Sozialdemokraten zeichnen damit gesellschaftliche Gruppen und Personen aus, die im Sinne der SPD-Politikerin für Ostdeutschland und seine Menschen wirken - für die innere Einheit Deutschlands, gegen Rechtsextremismus und Gewalt und für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Die Auszeichnung wird seit 2002 jeweils am 26. November verliehen, dem Todestag von Regine Hildebrandt.

Quelle: KNA/dvs

Zuletzt aktualisiert: 16. November 2019, 19:01 Uhr

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