70 Arbeitsplätze sollen bleiben Regiomed übernimmt große Teile des Rettungsdienstes Hildburghausen

Der Großteil des insolventen DRK-Rettungsdienstes in Hildburghausen wird vom kommunalen Klinikverbund Regiomed übernommen. Das hat am Freitag der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen auf seiner Verbandsversammlung beschlossen. Alle 70 betroffenen Mitarbeiter behalten demnach ihre Arbeit.

Regiomed übernimmt zum ersten Dezember die Rettungswachen in Hildburghausen sowie in Eisfeld und Schalkau in den Kreisen Hildburghausen und Sonneberg. Dem vorläufigen Insolvenzverwalter liegt ein verbindliches Kaufangebot vor, wie es vom Rettungsdienstzweckverband hieß.

Die Suhler Rettungswache mit rund 20 Mitarbeitern bleibt noch einen Monat länger in vorläufiger Insolvenzverwaltung und soll zum 1. Januar 2019 an eine neu gegründete Gesellschaft des DRK-Landesverbandes gehen. Unter anderem auch die Johanniter-Unfallhilfe hatte sich für die Übernahme der Suhler Wache interessiert.
Der DRK-Kreisverband Hildburghausen hat Anfang September Insolvenz angemeldet. Eine Planinsolvenz war jedoch gescheitert. Grund für die Überschuldung sollen unter anderem zu hohe Personalkosten gewesen sein.

Quelle: MDR THÜRINGEN

AKTUELLES AUS THÜRINGEN

Hirsch wird an einem Gehege gefüttert 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Erinnern Sie sich noch an den Hirsch mit der Warnweste? Eine Familie aus Sülzhayn zog den Kleinen auf, taufte ihn Bambi und verpasste ihm den gelben Schutz. Nun lebt Bambi in Zeulenroda - und ist Vati geworden!

Mo 21.10.2019 14:45Uhr 00:47 min

https://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/greiz/video-hirsch-bambi-warnweste-100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 30. November 2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. November 2018, 20:21 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

2 Kommentare

30.11.2018 18:58 Meininger 2

Ich kann Nr. 1 nur zustimmen, vor allem weil ein DRK KV aus Nordthüringen daran beteiligt sein soll. Man lernt es halt nicht. Der ASB oder die JUH wären eine viel bessere und langfristigere Lösung gewesen als ein weiteres DRK. Schade für Suhl, es gibt gute Mitarbeiter, daher verstehe ich das mit dem DRK Entschluss nicht wirklich... Trotzdem viel Glück an beide Anbieter

30.11.2018 17:20 filou 1

Wie kann /darf es denn sein, wenn das DRK Insolvenz ist, das es den Rettungsdienst durch eine neu Gegründete Gesellschaft ,wieder übernehmen
kann/darf ? Für mich unbegreiflich. Ich finde, der Rettungsdienst sollte ( so wie die Polizei) Staatlich sein, damit es endlich aufhört, das auf Kosten der Gesundheit und des Personals , gespielt wird. Letztendlich kann man die kosten nur durch/über den Lohn drücken, was verboten gehört. Denn die Kosten für Technik, Medikamente und Unterhaltung muss jeder Zahlen , der den Rettungsdienst betreibt.

MDR THÜRINGEN:
Hallo filou,
zu Ihrer Frage: Wenn alle Beteiligten in diesem Fall Unternehmen sind, wird das dann eben erst mal nach Unternehmensrecht behandelt.
Zum Fall siehe https://www.mdr.de/thueringen/sued-thueringen/hildburghausen/hildburghausen-drk-rettungsdienst-insolvenz-100.html
Alles Weitere fällt unter Grundsatzdiskussion.

Mehr aus der Region Suhl - Hildburghausen - Sonneberg - Ilmenau

Mehr aus Thüringen

Hirsch wird an einem Gehege gefüttert 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Erinnern Sie sich noch an den Hirsch mit der Warnweste? Eine Familie aus Sülzhayn zog den Kleinen auf, taufte ihn Bambi und verpasste ihm den gelben Schutz. Nun lebt Bambi in Zeulenroda - und ist Vati geworden!

Mo 21.10.2019 14:45Uhr 00:47 min

https://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/greiz/video-hirsch-bambi-warnweste-100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video