Ilmenau I Saalfeld I Arnstadt Ein-Euro-Tag: Thüringer Busunternehmen ziehen positive Bilanz

Thüringer Busunternehmen ziehen eine positive Bilanz des Ein-Euro-Tages am Donnerstag. Die Nachfrage sei sehr groß gewesen, bestätigten die vier beteiligten Unternehmen. Auf vielen Linien mussten Sonderbusse eingesetzt werden. Die Haltestellen waren voll - in den Bussen kein Platz frei. Alle Busunternehmen waren zufrieden - auch, wenn der Ein-Euro-Tag kein Plusgeschäft ist. Es steht am Ende aber auch kein Minus.

Linienbusse der Gesellschaft Regionalbus Arnstadt GmbH in Arnstadt.
Die Regionalbus Arnstadt GmbH hatte sich am Donnerstag ebenfalls beteiligt. Bildrechte: MDR/Matthias Thüsing

Sehr gefragt waren die Fahrten in größere Städte wie Erfurt, Weimar oder Jena. In Rudolstadt mussten teilweise 13 Busse gleichzeitig abfahren, weil so viele Menschen nach Erfurt fahren wollten. Mit dem Angebot sollten potenzielle Neukunden in den Bus gelockt werden. Für die Stammkunden war es ein Dankeschön. Am Ein-Euro-Tag haben vier Busunternehmen in den Kreisen Saalfeld-Rudolstadt, Sömmerda und Saale-Orla teilgenommen. In anderen Kreisen haben Unternehmen Angebote an anderen Tagen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 11. Oktober 2018 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2018, 19:46 Uhr

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3 Kommentare

13.10.2018 00:06 Gerechtigkeit- Wahrheit 3

Bus- und Bahnfahren : In Frankfurt am Main- circa 50 Km von Frankfurt Höchst, über Sossenheim, Rödelheim durch die gesamte Stadt bis zum Riederwald 2,10 Euro und zurück 4,20 Euro.
Von der Stadt Großbreitenbach nach Ilmenau circa 20 Km 6,00 Euro und zurück 12,00 Euro
Das Tourismusticket ist kostenlos für alle öffentlichen Verkehrsanbindungen, wobei der Erholungssuchende ein Euro mehr Kurtaxe bezahlen muss und die Kurtaxe auf circa 5,00 Euro täglich hochgestuft wurde. Hier werden es deshalb, auch immer weniger Touristen, zumal vorwiegend die Erholungssuchenden mit Ihren eigenen Fahrzeug anreisen und die Kurtaxe voll bezahlen müssen. Die schlechte Gastronomie trägt das Nötige dazu bei.
Die Buslinie am Wochenende Bahnhof Rennsteig- Oberhof und nach Masserberg ist auch kaum mit Fahrgästen besetzt. Nach Neuhaus am Rennweg, Sonneberg, ins Saaletal und nach Suhl ist nur über Umwege mit hohen Zeitaufwand zu erreichen.

12.10.2018 14:23 Dieter D. 2

Das Experiment beweist, dass die Nutzung des ÖPNV entgegen vielfacher Behauptung doch in großem Maße von der Höhe der Fahrgelder abhängig ist. Die Politik sollte darüber ernsthaft nachdenken, obwohl das Denken gerade in der Verkehrspolitik nicht weit verbreitet scheint.

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