Ein weiß-grün lackierter Zug fährt in einen Bahnhof ein.
Rennsteigshuttle Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Strecke Ilmenau - Bahnhof Rennsteig Land investiert 2,4 Millionen Euro in Rennsteigshuttle

Zukunft gesichert: Das Land Thüringen hat der Rennsteigbahn GmbH Fördermittel für die Strecke bis zum Bahnhof Rennsteig gewährt. In den kommenden zehn Jahren dürfte der Shuttle somit fahren.

Ein weiß-grün lackierter Zug fährt in einen Bahnhof ein.
Rennsteigshuttle Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Eisenbahnstrecke Ilmenau - Bahnhof Rennsteig wird für mehr als 2,6 Millionen Euro saniert. Nach Angaben des Infrastrukturministeriums in Erfurt hat die Rennsteigbahn GmbH am Dienstag den Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro erhalten. Das restliche Geld steuere die Rennsteigbahn GmbH bei, die für den Erhalt der Strecke zuständig ist. Damit seien die Investitionen für die Sanierung der Strecke und der Verkehr für die kommenden zehn Jahre gesichert.

Der Rennsteigshuttle fuhr bislang nur im Probebetrieb. Die eingleisige Strecke zwischen Stützerbach bei Ilmenau und dem Bahnhof Rennsteig ist sanierungsbedürftig. Politiker aus der Region forderten in der Vergangenheit immer wieder, die Zugverbindung in den Dauerbetrieb zu überführen - auch um den Tourismus in der Region anzukurbeln. Das Land blieb lange skeptisch, weil es aufgrund mangelnder Gästezahlen und fehlendem Gesamtkonzept ein zu großes Zuschussgeschäft befürchtete.

Die Strecke gehört der Deutschen Bahn und ist an die Rennsteigbahn verpachtet. Das Land ist für Bestellungen von Strecken im öffentlichen Nahverkehr zuständig. Im vergangenen Jahr hatte das Land versichert, die Strecke für elf Jahre bestellen zu wollen.

Quelle: MDR THÜRINGEN / dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten Süd-Thüringen | 19. Juni 2018 | 17:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Juni 2018, 18:28 Uhr

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1 Kommentar

20.06.2018 09:20 Dampflokomotive 1

Mit dem Rennsteigshuttle zum Bahnhof Rennsteig ist der Tourismus auch nicht zu retten. Hier fehlt die Weiterführung als Bahnlinie nach Oberhof über die Schmücke bis zur Wintersportarena am Grenzadler. Auch zur ehemaligen Kreisstadt Neuhaus am Rennweg fehlt die Anbindung, von da aus besteht nämlich die Möglichkeit nach Sonneberg und nach Oberfranken weiter zu reisen. In Masserberg endet doch die Verkehrsanbindung. Im Übrigen, wer möchte schon der Umwelt zu liebe mit dem Bus fahren ? Hier wäre doch eine elektrisch betriebene Bahnlinie für die heutige Zeit viel ratsamer, attraktiver und Tourismus freundlicher. Schaut in andere Tourismusregion wie hier der Tourismus vollzogen wird. Hier läuft ja alles noch nach dem Prinzip wie im Mittelalter ab. Jetzt soll das Fahrrad wieder aktuell werden ! Warum nicht erst einmal die Landkreise mit einer Rennsteigbahn verbinden um den Hotel- und Gaststättenbetreibern eine Möglichkeit zu geben ihre Existenz zu gewährleisten.

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