"Kripo live" Totes Baby in Geschwenda: Neue Hinweise zu Schwangeren

Im Fall der im April bei Geschwenda im Ilm-Kreis gefundenen Babyleiche gibt es neue Hinweise. Wie Kriminalhauptkommissar Lars Fabig MDR THÜRINGEN sagte, haben sich am Freitag schon im Vorfeld der MDR-Sendung "Kripo live" zwei Personen gemeldet. Nach der Sendung seien zwei weitere Personen mit der Polizei in Kontakt getreten. Sie machten Aussagen zu Frauen, die offenbar schwanger waren, aber später keine Kinder hatten. Den Hinweisen werde nun nachgegangen, hieß es.

Totes Baby im Dezember in Geschwenda abgelegt

Vor etwa einem Jahr - zwischen dem 3. und 12. Dezember 2018 - war das kleine Mädchen an einem Feldweg bei Geschwenda abgelegt worden, vier Monate später wurde die kleine Leiche entdeckt. Wie Gutachten ergaben, wurde das Baby ein bis drei Wochen alt, es wurde gestillt und war in einem guten Ernährungszustand. Das sei das Ungewöhnliche an diesem Fall und deute auf eine Mutter-Kind-Bindung hin, so Ermittler Fabig. Analysen haben ergeben, dass die Mutter aus Mitteldeutschland kommen muss.

Todesursache weiter unklar

Erst wenn das Kind ein Geburtsdatum und einen Namen hat, kann es bestattet werden. Die Polizei bittet weiter um Hinweise. Woran das Mädchen starb, ist nach wie vor unklar.

Quelle: MDR THÜRINGEN/maf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 09. Dezember 2019 | 12:00 Uhr

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