JVA Untermaßfeld Thüringer Gefängnisarzt mit Corona infiziert

In der Thüringer Justizvollzugsanstalt Untermaßfeld im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gibt es einen Corona-Fall. Ein Sprecher des Thüringer Justizministeriums bestätigte, dass der Anstaltsarzt positiv auf das Virus getestet wurde. Seit Dienstagmorgen seien alle rund 330 Häftlinge in ihren Zellen eingeschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in dem Gefängnis zu verhindern.

Das Eingangstor zur JVA Untermaßfeld.
Die Justizvollzugsanstalt Untermaßfeld im Landkreis Schmalkalden-Meiningen: Der Arzt der JVA ist mit dem Coronavirus infiziert. (Archivfoto) Bildrechte: MDR/Robin Hartmann

Corona-Test für JVA-Häftlinge und Mitarbeiter

Nach Angaben des Sprechers werden zuerst alle JVA-Mitarbeiter und Insassen getestet, die Kontakt mit dem Arzt hatten. Zuvor hatte es geheißen, dass alle 330 Häftlingen und 160 Mitarbeiter getestet werden müssten. Das zuständige Gesundheitsamt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sei informiert worden. Mit der Justizvollzugsanstalt und den örtlichen Behörden würden die weiteren Schritte beraten.

Bisher nur Verdachtsfälle in Untermaßfeld und Tonna

Bisher hatte es in den Haftanstalten Untermaßfeld und Tonna (Landkreis Gotha) lediglich Corona-Verdachtsfälle gegeben, die sich aber nicht bestätigten. Nach Angaben des Justizministeriums müssen alle neu ankommenden Häftlinge in den Thüringer Gefängnissen für 14 Tage in Quarantäne.

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Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 07. April 2020 | 12:00 Uhr

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