Fahnen mit dem Logo-Schriftzug der Schaeffler AG
Schaeffler-Sitz in Nürnberg Bildrechte: dpa

Zulieferer in Kaltennordheim Mitarbeiter von LuK Truckparts bangen um Jobs

Die Schaeffler AG will ihren Konzern umbauen und stellt vier Standorte mit 600 Beschäftigten auf den Prüfstand. Davon betroffen ist auch der Thüringer Standort in Kaltennordheim, der Zulieferer Luk Truckparts.

Fahnen mit dem Logo-Schriftzug der Schaeffler AG
Schaeffler-Sitz in Nürnberg Bildrechte: dpa

Die rund 150 Mitarbeiter des Fahrzeug-Zulieferers LuK Truckparts in Kaltennordheim (Kreis Schmalkalden-Meiningen) bangen um ihre Arbeitsplätze. Wie der Firmeneigentümer, die Schaeffler AG, am Donnerstag mitteilte, sollen angesichts deutlich schwächerer Geschäfte in Deutschland 700 Arbeitsplätze und weitere 200 im europäischen Ausland abgebaut werden. Auf dem Prüfstand stünden zunächst vier deutsche Standorte - darunter der in Kaltennordheim.

Wie eine Sprecherin sagte, gibt es Pläne, den Standort in Thüringen bis Ende 2020 zu verlagern. Die Mitarbeiter seien darüber informiert worden. Aktuell liefen Verhandlungen. Weiterhin betroffen sind die Standorte in Hamm (Rheinland-Pfalz), Unna und Steinhagen (Nordrhein-Westfalen).

Widerstand von Betriebsrat und Gewerkschaft

Schaeffler-Betriebsrat und IG Metall kündigten Widerstand an. Vom Management werde erwartet, dass kein Standort geschlossen und keinem Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt wird, sagte Betriebsratschef Norbert Lenhard.

Bei LuK Truckparts in Kaltennordheim produzieren knapp 150 Mitarbeiter vor allem Kupplungen für Lastwagen. Aus Sicht des Unternehmens lässt sich dieses Geschäft in Deutschland nicht mehr profitabel betreiben.

Schaeffler baut Kupplungssysteme, Getriebeteile, Nockenwellenversteller und andere Teile und ist von der Umstellung auf Elektroautos betroffen. Das Unternehmen hat 26 Standorte in Deutschland.

Quelle: MDR THÜRINGEN / dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 21. März 2019 | 20:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. März 2019, 18:02 Uhr

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6 Kommentare

23.03.2019 16:32 Umgebener 6

@Möwe

Standort gibt es schon sein 1990/91.
Relativ lang und der Standort hat sich auch stark etabliert im Bereich Sonderbauten und spontanen Umstellung der Produzierten Produkte.

22.03.2019 18:23 Möwe 5

@Sprachenverhunzer
Ich kann Ihnen gerade nicht folgen. Das macht aber nichts, dann es nichts mit dem Thema zu tun.

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