Bombenfund Bombenentschärfung im Zentrum von Meiningen

Wegen einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten in Meiningen 3.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärften den 227 Kilogramm schweren Blindgänger.

An langen Tischen sitzen von der Evakuierung Betroffene in einer Halle.
Wegen einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten in Meiningen 3.000 Menschen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
An langen Tischen sitzen von der Evakuierung Betroffene in einer Halle.
Wegen einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten in Meiningen 3.000 Menschen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
Eine riesige Pfütze auf der Baustelle
Entdeckt wurde die Fliegerbombe am Dienstag bei Gleisarbeiten am Bahnhof. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
Bagger stehen auf einer Baustelle.
Dass es auf dem Baugelände noch Blindgänger geben könnte, hatten die Experten schon vermutet, weshalb sie mithilfe einer Landsonde gezielt nach einer Bombe suchten. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
Ein Polizist sitzt vor dem Stadtplan mit der Evakuierungszone.
Im Umkreis von 500 Metern zur Fundstelle mussten deshalb alle Gebäude geräumt werden. Die Polizei organisierte die Evakuierung und lobte anschließend den friedlichen und geordneten Ablauf. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
Rettungswagen stehen vor einem Gebäude.
Wer nicht bei Freunden oder Verwandten außerhalb der Sperrzone untergekommen ist, konnte in der Meininger Multihalle Unterschlupf finden. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
Helfer geben Suppe und Brötchen aus.
Dort kümmerten sich Freiwillige - unter anderem vom Deutschen Roten Kreuz - um die Versorgung der Menschen. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
Helfer kochen Suppe für die Evakuierten.
Vor der Halle gab es sogar eine warme Mahlzeit aus der Gulaschkanone. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
An langen Tischen sitzen von der Evakuierung Betroffene in einer Halle.
Insgesamt waren nach Angaben des Landratsamts zuletzt genau 162 Menschen in der Multihalle. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm
Strohballen sind am Fundort der Bombe aufgeschichtet.
An der Fundstelle der Bombe konnte der Kampfmittelräumdienst erst nach der Evakuierung mit der Entschärfung beginnen. Bildrechte: MDR/Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
Eine freigelegte und entschärfte schwarze Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg.
Die gesäuberte und entschärfte Bombe: Der Blindgänger ist 227 Kilogramm schwer. Mit der Entfernung des Kopfzünders war sie um 16:07 Uhr offiziell entschärft. Bildrechte: Tauber
Ein längliches Metallbauteil, bei dem es sich um den Heckzünder einer Fliegerbombe handelt, darauf die Prägung: November 1944.
Der entschärfte Heckzünder hat Hinweise auf das Baujahr der Fliegerbombe eingraviert: November 1944. Bildrechte: Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
Ein längliches Metallbauteil, bei dem es sich um den Kopfzünder einer Fliegerbombe handelt.
Das ist der sogenannte Kopfzünder der Bombe. Er wurde schließlich um 16:29 Uhr kontrolliert gesprengt. Bildrechte: Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
Ein Feuerwehrwagen steht auf einem Feld.
Landrätin Peggy Greiser und Bürgermeister Fabian Giesder haben sich am Abend bei den Einsatzkräften und der Bevölkerung bedankt. Bildrechte: MDR/Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
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