Biathlon-WM 2023 Heiße Phase für Oberhof hat begonnen

Das Oberhofer Bewerbungskomitee für die Biathlon WM 2023 reist am Mittwoch nach Kroatien. Dort steht am Sonntag die Vergabe der Weltmeisterschaft an. Begleitet wird die 20-köpfige Thüringer Delegation von Sportminister Helmut Holter (Die Linke). Er unterstützt die Bewerbung Oberhofs. Thüringen sei Wintersportland. Mit der WM könnte Oberhofs Ruf als international bekanntes Wintersportzentrum gefestigt werden, so Holter.

Oberhof tritt mit seiner Bewerbung gegen Nove Mesto in Tschechien an. Das Bewerbungskomitee präsentiert sich bis Sonntag unter anderem mit einem Informationsstand auf dem Kongress der Internationalen Biathlon Union (IBU). An der Spitze des Komitees steht der ehemalige Weltklasse-Biathlet Sven Fischer. Die Mitglieder des Kongresses stimmen am Sonntag über die Vergabe der WM ab. Oberhof hatte sich bereits vor zwei Jahren erfolglos um die WM beworben. Der Wintersportort hatte im Jahr 2004 das erste Mal eine Biathlon-WM ausgerichtet.
Das Land Thüringen unterstützt die Bewerbung des Wintersportortes. Für notwendige Investitionen sei im Doppelhaushalt 2018/19 Geld eingeplant. Insgesamt sollen 15 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Die Regionalnachrichten | 05. September 2018 | 11:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. September 2018, 12:34 Uhr

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15 Kommentare

07.09.2018 11:25 Bernd 15

@Herr Sinnlos, und zum Schluss findet die WM in einem Land statt was dann von Deutschland Geld bekommt weil es sich uebernommen hat. Ich denke Deutschland kann sich die Weltmeisterschaften leisten, denn dort wo man Sport macht wird nicht geschossen (gut beim Biathlon dann doch) Und die Leute die Arbeiten und Steuern zahlen tun das auch damit man den Sport unterstuetzen kann oder erhaltenswerte Dinge erhalten kann.

06.09.2018 16:16 Sinnlos 14

Die Fahrt vom Schwarzatal Tourismusregion (Bergbahn Lichtenhian- Oberweissbach ) und von Bad Blankenburg nach Katzhütte um nach Oberhof zu kommen ist ja noch dramatischer. Obwohl hier fortan die Region Auszeichnungen wie am Fließband erhält, hier wäre es erst einmal Ratsamer die Ruinen entlang der Schwarza zu beseitigen. Die Tourismus GmbH von Thüringen fängt überall Projekte an aber leider nichts vollkommenes und das alles auf Steuerzahlerkosten. Jetzt hat Oberhof auch noch seinen Sponsor für die Winterwelt verloren. Hier dürfen doch die Steuerzahler von Thüringen und die verschuldeten Kommunen erneut noch mehr herhalten. Ein reines Minusgeschäft was hier vollzogen wird für eine Woche Wintererlebnis im Thüringer Wald am Rennsteig.

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