Landgericht Meiningen Prozess wegen versuchten Totschlags eröffnet

Im Meininger Prozess um versuchten Totschlag hat der 18 Jahre alte Angeklagte einen Tötungsvorsatz bestritten. Er sei betrunken gewesen, als er mit dem Messer auf einen Wachmann eingestochen habe, sagte er zum Prozessauftakt.

Drei Männer in einem Gerichtssaal
Zum Prozessauftakt am Dienstag bestritt der Angeklagte einen Tötungsvorsatz. Bildrechte: MDR/Bettina Ehrlich

Der Flüchtling aus Afghanistan soll vor einem halben Jahr in einer Meininger Gemeinschaftsunterkunft den Wachmann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft geht von Rache aus. Einen Tag vor der Tat hatte der Sicherheitsmitarbeiter der Freundin des 18-Jährigen Hausverbot erteilt. Dem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft bei Jugendrecht, bzw. 15 Jahre, wenn er als Erwachsener verurteilt wird.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 15. Mai 2018 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2018, 20:30 Uhr

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