Föritz | Landkreis Sonneberg Feuerwehr bekämpft Magnesium-Brand mit Sand

In einer Recycling-Firma in Föritz im Kreis Sonneberg ist am Sonntag ein Behälter mit Magnesium-Spänen in Brand geraten. Nach Polizeiangaben waren die Späne offenbar falsch gelagert worden. Durch das Feuer gab es eine starke Rauchentwicklung. Die Anwohner wurden mit Lautsprecher-Durchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Weil der Brand nicht mit Wasser zu löschen ist, wurden aus einem Glaswerk 50 Tonnen Sand heran geschafft, um die Flammen zu ersticken. Am Montagmorgen war das Feuer gelöscht, die Feuerwehr hielt weiter Brandwache. Verletzt wurde niemand.

Brennender Behälter mit Magnesiumspänen in Föritz im Kreis Sonneberg.
Feuerwehrleute vor dem brennenden Behälter mit Magnesiumspänen in Föritz. Bildrechte: News5/Steffen Ittig

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 03. September 2018 | 06:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. September 2018, 15:33 Uhr

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4 Kommentare

03.09.2018 16:25 hobel 4

Moin ihr Helden
Wer keine Ahnung hat sollte einfach mal die Kl... Halten.
Magnesium ist ein brennbares Metall.
Metallbrände löscht man mit trockenem! Sand oder mit einem Metallbrandlöscher, sodenn es sich um einen Kleinbrand handelt. Wasser zersetzt sich aufgrund der hohen Temperaturen zu Wasserstoff und Sauerstoff. Dadurch kommt es zu einer heftigen Reaktion.
Wenn das bei Übungen gemacht wird ist das unverantwortlich.
Gelöscht wird ein Metallbrand durch Abdecken und dadurch trennen vom Sauerstoff in der Luft.
Alles andere ist einfach nur sachlich falsch.

03.09.2018 12:15 Wolfis 3

Zu 2 Georg: Ich habe mehrere Feuerwehrübungen mit erlebt. Zuerst Wasser rein damit es richtig Explosionsartig aufloderte. Dann Schaum darauf und alles war vorbei.

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