H2-Well Sonneberg: Initiative will Wasserstoff-Energie stärker fördern

In Sonneberg startet eine Initiative zum Ausbau der Wasserstoff-Technologie. Ziel ist, den Wasserstoff im Rahmen der Energiewende für Zukunfts-Technologien nutzbar zu machen.

Mit Wasserstoff betriebener Bus der BVG
Die ersten Busse fahren bereits mit Wasserstoff, wie hier in Berlin. Bildrechte: IMAGO/Frank Sorge

Unter dem Titel "H2-Well – Wasserstoffquell- und Wertschöpfungsregion Main-Elbe-LINK" will die Initiative Akteure aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Nordfranken zusammenbringen.

Sebastian Büttner, Wissenschaftler am Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme an der Bauhaus-Universität Weimar, sagte dem MDR, in Modellprojekten könnten zunächst Busse des öffentlichen Nahverkehrs mit Wasserstoff betankt werden. Später könne die Technologie für Autos allgemein genutzt werden oder auch zum Heizen von Häusern.

Die Initiative tritt nach eigenen Aussagen mit der Vision an, zwischen Main und Elbe die weltweit erste dezentrale Wasserstoffregion zu erschaffen. Wasserstoff sei der Baustein für eine umfassende regionale Energie- und Mobilitätswende. Das betreffe alle energierelevanten Bereiche von der Elektrizitätswirtschaft über das Verkehrswesen bis hin zur Wärmebereitstellung.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 17. Mai 2018 | 06:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Mai 2018, 09:24 Uhr

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3 Kommentare

18.05.2018 13:59 Eulenspiegel 3

Ich denke das Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft ist. Wobei das Ganze vom Prinzip her ja nichts neues ist. Auf die Umsetzung kommt es an. Hätte es in der Vergangenheit nicht das Erdöl in den Mengen und zu den Preisen gegeben wir hätten schon längst Wasserstoffautos. Wichtig ist das der Wasserstoff nicht durch fossile Energieträger erzeugt wird. Das ist hier aber auch gar nicht vorgesehen.

17.05.2018 18:43 Howard 2

Modellprojekte mit Wasserstoffe gibt es seit 30 Jahren. Bewährt haben sie sich überall, nur durchsetzen konnte sich die Technologie nicht. Sicher auch ein Verdienst unserer Mineralölkonzerne. Ich hätte, statt meinem Elektroflitzer, mit Sicherheit ein Wasserstofffahrzeug. Auf dem Markt sind einige gute Typen zu bekommen. Allein die nächste Tankstelle wäre in Kassel. Von Erfurt ein weiter Weg. Und dies ist auch seit 15 Jahren so, trotz aller Bekenntnisse. Ich werde dieses weitere "Modellprojekt" intensiv verfolgen.

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