A71-Tunnel Berg Bock 600 Retter trainieren Verhalten bei Unfall im Tunnel

Rund 600 Feuerwehrleute, Ärzte, Rettungssanitäter, Polizisten und weitere Einsatzkräfte haben am Sonnabend im Tunnel Berg Bock bei Suhl das Verhalten in einem Notfall geübt. Dabei wurde zwei Verkehrsunfälle mit mehreren Verletzten in dem Tunnel der Autobahn 71 simuliert. "Im Wesentlichen ist alles reibungslos verlaufen", resümierte Dennis Kummer vom Suhler Amt für Brand- und Katastrophenschutz.

Notfallübung im Tunnel Berg Bock

Ein Feuerwehrauto fährt durch den Tunnel Berg Bock.
Die Feuerwehr rast in den Tunnel. Was ist passiert? Bildrechte: MDR/Lisa Wennemer
Ein Feuerwehrauto fährt durch den Tunnel Berg Bock.
Die Feuerwehr rast in den Tunnel. Was ist passiert? Bildrechte: MDR/Lisa Wennemer
Feuerwehrleute arbeiten bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock an einem verunglückten Auto.
Drama im Tunnel: Mehrere Autos sind verunglückt, Insassen eingeklemmt und verletzt. Die Retter müssen handeln. Bildrechte: MDR/Frank Engelmann
Simulation eines Verkehrsunfalls im Tunnel Berg Bock: Ein Auto liegt auf dem Dach, ein Insasse liegt mit dem Oberkörper außerhalb des Autos.
Ein Auto liegt auf dem Dach, ein Insasse (hier dargestellt durch einen Statistien) wurde halb herausgeschleudert. Bildrechte: MDR/Lisa Wennemer
Ein Notarzt und ein Rettungssanitäter sprechen bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock mit einem Verletzten.
Notarzt und Sanitäter sprechen den Verletzten an, versuchen, das Ausmaß seiner Verletzungen zu ermitteln. Bildrechte: MDR/Frank Engelmann
Feuerwehrleute ziehen einen Verletzten aus einem Unfallauto bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock.
Vorsichtig bergen Feuerwehrleute den Verletzten aus dem Fahrzeug. Bildrechte: MDR/Lisa Wennemer
Feuerwehrleute legen einen Verletzten auf eine Trage bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock.
Und legen ihn auf eine Trage für den Abtransport ins Krankenhaus. Bildrechte: MDR/Lisa Wennemer
Rettungskräfte bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock.
Daten werden abgeglichen und Rettungsmaßnahmen besprochen - unter den Augen von Kontrolleuren und Journalisten. Bildrechte: MDR/Frank Engelmann
Feuerwehrleute entfernen bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock das Dach eines Autos.
Das Dach eines Autos muss entfernt werden. Eine Aufgabe für die Feuerwehr. Bildrechte: MDR/Frank Engelmann
 Feuerwehrleute und Opfer-Darsteller bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock
In derartigen Situationen haben es Feuerwehrleute und Sanitäter immer wieder auch mit verwirrten Personen zu tun, die beruhigt und betreut werden müssen - hier dargestellt von Statisten. Bildrechte: MDR/Frank Engelmann
Feuerwehrleute und Sanitäter versorgen Verletzte bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock.
Verletzte werden zur Erstversorgung an der Tunnelwand abgelegt bzw. abgesetzt. Insgesamt mehr als zwei Dutzend Personen (dargestellt durch Statisten) müssen betreut und versorgt werden. Bildrechte: MDR/Lisa Wennemer
Feuerwehrleute und eine Notärztin betreuen Verletzte bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock.
Aufgeregte Opfer beruhigen und ihnen Sicherheit geben - auch das gehört zu den Aufgaben der Einsatzkräfte. Bildrechte: MDR/Lisa Wennemer
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 23. März 2019 | 19:00 Uhr

Feuerwehrleute arbeiten bei einer Notfallübung im Tunnel Berg Bock an einem verunglückten Auto.
Drama im Tunnel: Mehrere Autos sind verunglückt, Insassen eingeklemmt und verletzt. Die Retter müssen handeln. Bildrechte: MDR/Frank Engelmann

Für die Übung war der Tunnel von 12 Uhr an für mehrere Stunden gesperrt, der Verkehr wurde über Suhl umgeleitet. Eine derart aufwändige Übung habe es in Thüringen noch nie gegeben, sagte Kummer. Etwa 30 Menschen hätten Unfallopfer dargestellt, die vor Ort medizinisch versorgt oder anderweitig betreut werden mussten. Dabei wurde laut Kummer nicht nur die Versorgung von Verletzten geübt, sondern auch der Umgang mit verzweifelten Menschen, die beispielsweise ihr Kind suchen oder verwirrt umherirrten. Im Szenario wurden die Verletzten von der Feuerwehr geborgen, vom Rettungsdienst behandelt und anschließend ins Klinikum gefahren. Auch ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt.

Quelle: MDR THÜRINGEN / dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 23. März 2019 | 05:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. März 2019, 19:56 Uhr

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1 Kommentar

24.03.2019 21:03 Alfa 1

Ich finde es richtig das solche Übungen immer wieder statt finden. Man muss schließlich immer am Ball bleiben rein Ausbildungstechnisch. Es gibt schließlich immer wieder Neuerungen. Ich wäre froh wenn man mir in einer solchen Situation helfen würde. Was man natürlich nicht hofft. In diesem Sinne einen großen Respekt an alle Helferinnen und Helfern.

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