Gespräche über Fusion Suhl stimmt gegen Bedingungen von Schmalkalden-Meiningen

Verhandlungen über eine Fusion der Stadt Suhl mit dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen sind wieder in weite Ferne gerückt. Der Suhler Stadtrat stimmte am Mittwochnachmittag gegen die Fusionsbedingungen des Landkreises.

Dieser hatte zuvor gefordert, dass im Falle eines Zusammenschlusses die Stadt Meiningen Kreisstadt bleibt und alle kreislichen Aufgaben der Stadt Suhl auf den Landkreis übergehen. Die Suhler verweigerten jedoch ein Nachjustieren der eigenen Beschlussvorlage. Die Stadträte votierten vielmehr mit großer Mehrheit für ihre Grundsätze - die in weiten Teilen nicht mit den Landkreisforderungen konform gehen.

Die Landrätin von Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser, sieht nun die Stadt Suhl in der Pflicht, auf den Landkreis zuzugehen, um wichtige Punkte erneut zu diskutieren und so den Weg für eine Fusion doch noch freizumachen.

Der Kreistag von Schmalkalden-Meiningen hatte am Dienstagabend einen Grundsatzbeschluss gefasst, in dem die Forderungen gegenüber der Stadt Suhl formuliert sind. In Suhl hatte Oberbürgermeister André Knapp (CDU) am Montag mit Einwohnern über eine mögliche Fusion diskutiert. Er will weiterhin die Suhler bei der Fusion mitbestimmen lassen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | THÜRINGEN JOURNAL | 20. März 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. März 2019, 20:45 Uhr

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22 Kommentare

22.03.2019 20:32 Kelte vom Oechsenberg 22

[Von der Redaktion überprüft und entfernt.] Warum nur, muß eine Diskussion der Kreiszugehörigkeit von Suhl in unserer Zeit was mit vor ca. 500 Jahren zutun haben?
Der fränkische Rechen, das ich nicht lache. Lieber das Keltenkreuz. Bevor ihr Franken vom Niederrhein in unsere Gegend kamt ( ca. 528), bzw. die sogenannten "Henneberger" aus dem heutigen belgischen Hennegau eingewandert seid, waren wir Kelten und später die Hermunduren hier ansässig. Sogar das Reich der Thuringi bestand vor eurer Zeit.
Übrigens, warum sollte Suhl nach Brandenburg? Es hatte doch von 1500 bis 1806 zu euren Besitzungen gehört.
Also, lass die "Sühler" selber über ihr Schiksal entscheiden. Übrigens: SLZ nach Franken hahaha. lieber wieder zum Landgrafen.

22.03.2019 16:21 Graf von Henneberg 21

Eine Möglichkeit für Suhl wäre der Betritt nach Brandenburg. Preußisches Leben sind sie ja gewohnt, die Sühler, aus der Zeit, als Suhl zu Preußen gehört hat.
Und der verehrte Herr Schumacher (Nr. 17) hat das einzig Richtige aufgeschrieben. Die von ihm aufgeführten Kreise gehören unter dem Banner des Frankenrechens einsortiert (vielleicht auch unter dem Wappen mit der Henne?).

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