Wurst, Schnaps und Honig 45 Aussteller aus Thüringen bei Grüner Woche in Berlin

Mit Wurst, Klößen, Honig, Schnaps und anderen Produkten präsentieren sich Thüringer Unternehmen ab Freitag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Nach Angaben des Thüringer Landwirtschaftsministeriums sind 45 Aussteller aus dem Freistaat dabei. Sie präsentieren sich auf einem 2.000 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand.

Das "Genussland" Thüringen dürfe auf der größte Plattform der Land- und Ernährungswirtschaft nicht fehlen, erklärte Agrarministerin Birgit Keller. Die Messe in Berlin werde auch zu einem "riesigen Bauernhof und zu einem Ort, um über die aktuellen Fragen der Landwirtschaft zu diskutieren" - etwa über die Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik, ökologische Landwirtschaft oder die Wertschätzung der Arbeit der Landwirte.

Thüringer Aussteller sind vor allem Unternehmen aus der Lebensmittel-Branche, aber auch Verbände sowie mehrere Landkreise. Das Thüringer Agrarministerium unterstützt den zehntägigen Messeauftritt mit 940.000 Euro.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Johannes und der Morgenhahn | 18. Januar 2019 | 07:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Januar 2019, 10:29 Uhr

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5 Kommentare

18.01.2019 15:17 pkeszler 5

"Stand des Wissens ist jedenfalls, dass wir viel zu viel Fleisch und Wurst essen und viel zu viel Fleisch billig und eben nicht nachhaltig produzieren."
Das ist richtig. Aber sagen Sie mal einem Thüringer, dass er mehr Produkte aus Bayern essen soll. Hier wird auch nicht viel anders produziert. Aber der Geschmack und die Tradition sind anders und deshalb werden die Thüringer Produkte auch in anderen Bundesländern sehr gern gekauft.

18.01.2019 11:31 Jakob 4

@1 - Red.: Es ist unserer Leber herzlich wurst, aus welcher Erzeugung das Fett in der Bratwurst und der Alkohol in Schnaps und Schwarzbier stammen ;) Stand des Wissens ist jedenfalls, dass wir viel zu viel Fleisch und Wurst essen und viel zu viel Fleisch billig und eben nicht nachhaltig produzieren. Besonders in Thüringen. Darüber denkt die Branche sicherlich viel zu wenig nach.

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