Coronavirus in Thüringen Ticker vom 21. April: 14 Corona-Fälle in Seniorenwohnheim im Kreis Sonneberg

In einem Seniorenwohnheim im Kreis haben sich 14 Bewohner und Mitarbeiter infiziert. Ab 7. Mai sollen alle Schüler mit erhöhtem Unterstützungsbedarf in die Schulen zurückkehren dürfen. Ab 11. Mai kommen die Viertklässler dazu. Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in Thüringen im Ticker.

Eine Pflegerin betreut einen älteren Mann
14 Bewohner und Mitarbeiter haben sich infiziert. (Symboldbild) Bildrechte: Colourbox.de

Und so ging es weiter | Live-Ticker von Mittwoch, 22. April

Die neuesten Informationen und Hintergründe zum Coronavirus am Mittwoch, 22. April, lesen Sie hier:

21:15 Uhr | Ticker-Abschluss

Mit der Tageszusammenfasssung verabschieden wir uns für heute. Morgen informieren wir Sie an dieser Stelle wieder über die Entwicklungen der Corona-Krise in Thüringen. Wir wünschen Ihnen einen schönen und erholsamen Abend.

  • Ab Freitag gilt vorerst bis zum 6. Mai eine landesweite Maskenpflicht. Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr müssen Mund und Nase bedeckt sein.
  • Bildungsminister Helmut Holter hat den Fahrplan für die schrittweisen Schulöffnungen vorgestellt.
  • In einem Seniorenwohnheim in Sonneberg haben sich vier Mitarbeiter und zehn Bewohner mit dem Coronavirus infiziert.

20:45 Uhr | Sommerurlaub ade - Stornierungswelle rollt

Sonnenbaden an südlichen Stränden oder überhaupt mal weiter weg - das fällt erstmal aus. Die Thüringer Reisebüros erreichen Stornierungen ohne Ende. Viele von ihnen kämpfen inzwischen ums Überleben.

20:15 Uhr | Seit zwölf Tagen keine Neuinfektion in Jena

Seit dem 9. April kein einziger neuer Corona-Infizierter - das wertet die Stadt Jena als Erfolg. Wie die Stadtverwaltung am Dienstagabend mitteilte, gehören zu der Anti-Corona-Strategie strenge Quarantäne-Regeln für Reise-Rückkehrer, das Schließen von Geschäften und die Maskenpflicht. 130 der bisher 155 Infizierten sind inzwischen wieder gesund.

19:50 Uhr | Flüchtlingsunterkunft in Gotha unter Quarantäne

Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Gotha ist unter Quarantäne gestellt worden. Grund ist nach Angaben des Landratsamts die steigende Zahl von Corona-Fällen in der Unterkunft. Deshalb dürfen die 76 Bewohner die Anlage nicht mehr verlassen. Bisher sind zwölf von ihnen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

19:30 Uhr | Corona-Not macht erfinderisch

Matthias Rose wäre mit seiner Softeisbude jetzt eigentlich auf Jahrmärkten und Rummeln unterwegs. Doch durch Corona fallen sämtliche Rummel aus, und so musste er sich etwas Neues überlegen.

18:40 Uhr | Fast 2.000 Corona-Infizierte in Thüringen

Am 21. April gab es mit Stand 18 Uhr 1.898 Corona-Infizierte in Thüringen. Das sind 71 mehr als am Montag. 897 gelten als Genesen. 65 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Behörden meldeten im Verlauf des Dienstags zwei Tote aus dem Landkreis Greiz und jeweils einen Toten aus Gera, dem Ilm-Kreis und dem Altenburger Land. Der Verdoppelungszeitraum für die Ansteckung liegt jetzt bei 19 bis 20 Tagen.

18:20 Uhr | Erfurt öffnet Freibäder später

Die Aussicht ist verlockend: Erfurt will in diesem Sommer auf jeden Fall die Freibäder öffnen. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Coronakrise nicht eskaliert.

17:55 Uhr | Freier rastet in Nordhausen aus

Weil auch Prostituierte derzeit nicht arbeiten dürfen, ist ein Mann in Nordhausen ausgerastet. Der verhinderte Freier trat am Montag in Rage die Wohnungstür einer Prostituierten ein und durchsuchte die Wohnung, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ihm habe das Arbeitsverbot nicht gefallen.

Frau in einem Edelbordell Frau in einem Edelbordell
Keine Freuden für einen Mann aus Nordhausen. Bildrechte: imago images / Rolf Kremming

Bewohner des Mehrfamilienhauses hielten den Mann schließlich fest, der Hausmeister alarmierte die Polizei. Noch bevor die Beamten eintrafen, gelang dem verhinderten Freier die Flucht: Er radelte davon. Die Beamten ermitteln nun wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.

17:05 Uhr | Kreis Sonneberg: 14 Coronafälle in Seniorenwohnanlage

Im Landkreis Sonneberg sind zehn Bewohner und vier Mitarbeiter einer Seniorenwohnanlage mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Im Haus wohnen 37 Senioren, unter ihnen Demenzkranke oder Dialysepatienten. Vorsorglich waren am 19. April ale Bewohner sowie das gesamte Personal auf das Coronaviris getstet worden, nachdem bei zwei Mietern eine Infektion nachgewiesen wurde.

16:58 Uhr | CDU und FDP kritisieren Schulpläne

Die Thüringer CDU und FDP sehen Lücken im vorgelegten Schulöffnungs-Plan der Landesregierung. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christian Tischner, sagte, bisher sei nicht klar, woher das Personal für die kleineren Klassen kommen solle. Ähnlich äußerte sich Franziska Baum von der FDP-Fraktion. Es müsse entschieden werden, welche Fächer Priorität hätten. Vor allem, wenn wie an manchen Schulen bis zu 80 Prozent der Lehrer fehlten.

16:52 Uhr | Handball-Bundesliga der Frauen ohne Meister

Im Gegensatz zur Handball-Bundesliga der Männer wird es in der abgebrochenen Handball-Bundesliga der Frauen keinen Meister und somit auch nur einen Champions-League-Platz geben. Das ist besonders für den Thüringer HC bitter.

16:40 Uhr | Zum Nachgucken: Bildungsminister Holter stellt Schulplan vor

16:35 Uhr | Volksfeste auf der Kippe

Trotz Verbots von Großveranstaltungen bis zum 31. August sind einige Thüringer Volksfeste noch nicht abgesagt. Dazu gehören die Kulturarena in Jena, die Domstufenfestspiele in Erfurt, Theresienfest in Hildburghausen und die Mühlhäuser Stadtkirmes. Ähnlich steht es um den Weimarer Zwiebelmarkt, der traditionell im Herbst stattfindet.

16:25 Uhr | Auch Maus und Elefant tragen jetzt Maske

Auf dem Erfurter Anger stehen die beiden KiKA-Figuren Maus und Elefant. Findige Fans haben ihnen einen passenden Nase-Rüssel-Schutz verpasst.

Maus und Elefant auf dem Anger in Erfurt tragen jetzt Mundschutz.
Bildrechte: MDR/Ulrike Eppler

16:00 | Alles Wichtige rund um die Thüringer Maskenpflicht

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Maskenpflicht in Thüringen zusammengetragen. Welche Stoffe sich eignen, wie man die Maske reinigt und ob es Strafen bei Missachtung gibt.

15:40 Uhr | Uniklinik Jena transplantiert trotz Corona weiter

Am Universitätsklinikum Jena wird das Transplantationsprogramm regulär weitergeführt. Wie das Klinikum mitteilte, werden Patienten mit Tumorerkrankungen so schnell wie möglich operiert und wenn nötig ein Organ transplantiert. Auch Operationen bei Notfällen wie Magen- oder Darmdurchbruch oder Gefäßverschlüssen finden statt.

Laut Klinikum sind wegen der Corona-Pandemie zurzeit viele Patienten verunsichert - vor allem auch Organtransplantierte oder Patienten, die sich auf der Warteliste für ein Spenderorgan befinden. Alle Patienten würden jedoch vor dem Eingriff auf das Coronavirus getestet. Neben den Spezialsprechstunden betreuen die Jenaer Mediziner ihre Patienten nun auch per Telefonsprechstunde. In den nächsten Wochen sollen Video-Sprechstunden hinzukommen.

15:26 Uhr | Saalfeld-Rudolstadt soll Landrat wählen

Die Landratswahl im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt soll am 28. Juni wie geplant stattfinden. Ein Sprecher des Landratsamts bestätigte MDR THÜRINGEN, nach den derzeitigen Corona Bestimmungen gebe es die Möglichkeit, den Wahltermin beizubehalten. Am selben Tag wird im Landkreis auch ein hauptamtlicher Bürgermeister für Uhlstädt-Kirchhasel gewählt. Mit 32 Ortsteilen und knapp 6.000 Einwohnern zählt die Gemeinde zu den großen Flächengemeinden im Kreis.

14:45 Uhr | Schicht-und Rotationsprinzip für Grundschulen

Bildungsminister Helmut Holter stellt sich für Thüringens Grundschulen ein Schicht- und Rotationsprinzip vor. Wie er in einer Pressekonferenz am Dienstagmittag sagte, sollen zwei Tage Unterricht in der Schule erfolgen und zwei Tage eigenständiges Lernen Zuhause. Wie der Unterricht am fünften Tag aussehen soll, sei noch nicht klar. Das Thüringer Schulgesetz sieht fünf Tage Unterricht pro Woche vor.

14:25 Uhr | Holter stellt Programm für Schulen vor

14:17 Uhr | Heiligenstadt: Erstmals mehr Corona-Genesene als Infizierte

Im Eichsfeld hat die Zahl der Corona-Genesenen zum ersten Mal die Zahl der Infizierten überstiegen. Das Landratsamts meldete am Dienstag 58 wieder gesund gewordene Patienten. Die Zahl der noch Infizierten liegt bei 50. Damit sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Patienten genesen. Die Gesamtzahl der Corona-Erkrankten liegt unverändert bei 112. Drei von ihnen werden im Krankenhaus behandelt.

14:00 Uhr | Keine Mund-Nasen-Masken im Unterricht

Im Unterricht ist das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung laut Holter nicht vorgesehen. Aber überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel im Bus, an der Bushaltestelle, in der Pause oder bei Raumwechseln innerhalb der Schule. Jeder Schüler sei für seine Maske selbst verantwortlich, dennoch habe Thüringen 50.000 Masken sind bestellt, die am Montag an die Schulen ausgeliefert werden sollen, falls ein Schüler oder eine Schülerin seine/ihre Maske nicht dabei habe.

2 Rollergirls auf Moped mit Maske
Im Unterricht müssen die Schüler keine Maske tragen. Bildrechte: dpa

13:30 Uhr | "Neue" Lehrer in Thüringer Schulen

Um den zukünftigen Ausfall von Lehrer zu kompensieren und geteilte Klassen besser unterrichten zu können, will Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) Studierende und Lehrer aus der Landesverwaltung holen. "Wir müssen alles Personal rekrutieren, damit der Unterricht stattfinden kann", sagte Holter in einer Pressekonferenz.

13:21 Uhr | Ausweitung der Notbetreuung in den Kindergärten

Bis Mai wird es laut Holter keine großen Änderungen bei der Kindertagesbetreuung geben. Lediglich eine Ausweitung der Notbetreuung ab dem 27. April ist vorgesehen. So zählen jetzt auch Alleinerziehende, Lehrer und Erzieher sowie Mitarbeiter im Jobcenter zu den Berufsgruppen, die ihre Kinder notbetreuen lassen können. Die Zahl der Kinder pro Gruppe ist allerdings auf zehn beschränkt.

13:00 Uhr | Ab 7. Mai: Unterricht für Schüler mit erhöhtem Unterstützungbedarf

Ab 7. Mai sollen Schüler aller Jahrgänge, die besonderen Unterstützungsbedarf brauchen, wieder in die Schulen gehen. Ab 11. Mai folgen laut Bildungsminister Helmut Holter (Linke) die Viertklässler in den Grundschulen. Das teilte der Minister soeben mit. Außerdem wird es keinen Hortbetrieb geben. Im Juni sollen alle Schüler wieder an einem Präsenz- und Distanzunterricht teilnehmen. Es wird eine Maskenpflicht in Bussen und im Unterricht geben.

Holter rechnet außerdem damit, dass stellenweise bis zu 25 Prozent der Lehrer, aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, nicht zum Einsatz kommen können. Sportunterricht als solcher finde nicht statt, so der Bildungsminister.

Für die Sanierung und Verbesserung an Schulen stellt das Land den Kommunen und Schulträgern 30 Millionen Euro zur Verfügung.

13:00 Uhr | Gesundheits- und Bildungsministerium informiert über Maskenpflicht und neuen Schulalltag

Am Dienstag will das Thüringer Kabinett zahlreiche Entscheidungen treffen, etwa zur landesweiten Maskenpflicht und zum künftigen Alltag in Schulen und Kitas.

12:22 Uhr | Philologenverband: Lehramtsanwärter könnten Unterricht halten

Lehramtsanwärter und Absolventen eines Lehramtsstudiums könnten verstärkt Schüler in geteilten Klassen betreuen. Nach Ansicht des Thüringer Philologenverbandes wäre es dadurch möglich Lehrer mit Vorerkrankungen und im Alter von über 60 Jahren im Unterricht zu ersetzen. Sie könnten dann vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geschützt werden und von zu Hause arbeiten, sagte die Landesvorsitzende des Verbandes Heike Schimke MDR THÜRINGEN.

Absolventen eines Lehramtsstudiums hätten Praktika in Schulen absolviert und könnten parallel zu den Lehrern auf Honorarbasis Schüler betreuen. Lehramtsanwärter könnten in Absprache mit dem Studienseminar statt der durchschnittlich acht Stunden in der Woche bis zu 15 Wochenstunden allein unterrichten. Auch bezahlte Mehrarbeit durch Lehramtsanwärter mit zweitem Staatsexamen hält Schimke für denkbar. Das Bildungsministerium wollte sich zu der Idee, Lehramtsanwärter verstärkt zu beschäftigen, bisher nicht äußern.

12:00 Uhr | Stornowelle auf der Wartburg

Mehr als 500 Gruppen haben bereits ihren Besuch auf der Wartburg storniert. Der Sprecher der Wartburg-Stiftung, Andreas Volkert, sagte MDR THÜRINGEN, diese Stornowelle höre noch nicht auf. Dass die Passionsspiele in Oberammergau abgesagt wurden, wirke sich bis nach Thüringen aus. Viele Reisegruppen aus dem Ausland besuchten neben den Spielen auch andere bekannte Reiseziele wie die Wartburg.

Anfang Mai können Besucher wieder die Innenräume der Burg besichtigen. Dabei werden laut Volkert alle hygienischen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten. Führungen soll es nicht geben. Stattdessen können sich die Gäste mit einer Smartphone-App durch die Räume führen und informieren lassen

Zwischen sattgrünen Bäumen steht am 16.05.2003 die mehr als 900 Jahre alte Wartburg bei Eisenach
Ab Anfang Mai können die Innenräume der Wartburg wieder besichtigt werden. Bildrechte: dpa

11:50 Uhr | Neuer Bußgeldkatalog gültig

In Thüringen ist am Montag ein neuer Corona-Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Das bestätigte das Thüringer Sozialministerium MDR THÜRINGEN. Der bisherige, nur bis zum 19. April gültige Katalog sei verlängert und an die neue Verordnung angepasst worden, sagte ein Sprecher. Geahndet werden Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz weiterhin mit zum Teil hohen Geldstrafen. So sind allein für das Nichteinhalten des Mindestabstands 100 Euro fällig.

10:40 Uhr | CDU fordert "Corona-Ausstiegsplan"

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag fordert in der Corona-Krise klare Aussagen für den Kulturbereich. Es brauche "geordnete und detailliert nachvollziehbare Perspektiven", sagte der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Jörg Kellner. Er kritisierte, dass die Landesregierung lediglich einzelne Bausteine aus dem kulturellen Angebot unterstütze.

Konkret nannte Kellner das Wiederöffnen von Museen ab dem 27. April. Auch für Musik- und Jugendkunstschulen und die Theater- und Orchesterhäuser brauche es aber Pläne. Natürlich müsse der Infektionsschutz bei allem immer bedacht werden, so Kellner.

Nicht nur für die Kulturschaffenden in Thüringen, auch für Dienstleister im Bereich Körperpflege mache sich die CDU stark. Zwar gebe es für Friseurbetriebe Lockerungen, nicht aber für Fußpflege- oder Kosmetikstudios. Diese seien unter Auflagen aber ebenso denkbar, heißt es.

10:25 Uhr | Gesundheitsministerin: Einheitliche Regelungen zur Maskenpflicht

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hält unterschiedliche Regelungen in Thüringen zu einer Maskenpflicht für problematisch. Das schüre Verunsicherung in der Bevölkerung, so die Linken-Politikerin. Deshalb habe sie am Dienstag dem Kabinett vorgeschlagen, dass das Tragen einer einfachen Mund-Nasenbedeckung ab Freitag in ganz Thüringen beim Einkaufen und im ÖPNV zur Pflicht wird.

Werner warnt davor, Masken bei unseriösen Händlern im Internet zu bestellen. Das Bedecken von Nase und Mund mit einem Schal, Tuch oder einer selbstgenähten Maske reiche völlig aus. "Niemand muss sich Sorgen machen, wenn er jetzt keine Maske kaufen kann, weil es womöglich keine gibt oder nur zu überhöhten Preisen", sagte Werner und bat darum, medizinische Masken dem Gesundheitswesen zu überlassen. Für das Nicht-Tragen von Schutzmasken muss vorerst niemand mit einem Bußgeld rechnen.

Pro/Contra Mundschutz

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Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
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Masken schützen andere vor dem Virus.
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Die meisten Masken schützen nicht den Träger. So kann ein falsches Gefühl von Sicherheit entstehen.
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Je mehr Menschen Masken tragen, desto mehr Menschen sind geschützt
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Mundschutzmasken sind Mangelware und werden von Medizinern benötigt.
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 31. März 2020 | 14:00 Uhr

Quelle: MDR/mx
Bildrechte: MDR/Max Schörm
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10:11 Uhr | Landesärztekammer rät zu selbstgenähten Schutzmasken

Die Thüringer Landesärztekammer ruft die Menschen auf, selbstgenähte Schutzmasken zu tragen. Medizinische Masken sollten Fachpersonal überlassen werden, sagte die Präsidentin der Landeärztekammer, Ellen Lundershausen. Das gelte zumindest so lange, bis es keine Engpässe mehr in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gebe.

Gleichzeitig begrüßte Lundershausen ausdrücklich die ab Freitag geplante Maskenpflicht der Landesregierung. Mund-Nase-Bedeckungen seien sehr wichtig, um das Risiko einer Corona-Infektion zu minimieren

09:45 Uhr | Bestes Material für Schutzmasken

Thüringen plant ab Freitag die Einführung einer Maskenpflicht in Geschäften und Nahverkehr. Da Schutzmasken nach wie vor Mangelware sind, sind auch so genannte Behelfsmasken erlaubt. Doch, welches Material eignet sich dafür am besten? Eine Zusammenfassung der Kollegen von MDR WISSEN:

09:25 Uhr | Erfurter Handwerkskammer begrüßt Lockerungen

Als "gelungene Gratwanderung" hat die Handwerkskammer Erfurt die schrittweise Lockerung der Corona-Einschränkungen bezeichnet. Hauptgeschäftsführer Thomas Malcherek sagte, für die Handwerksbetriebe sei das ein erster Schritt heraus aus der wirtschaftlichen Unsicherheit. Besonders betroffen von den wochenlangen Schließungen waren laut Malcherek sogenannte Mischbetriebe mit Handelsbereich, also Kfz- und Fahrradhändler. Ab 24. April dürfen in Thüringen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern wieder öffnen.

08:15 Uhr | 45 Millionen Euro für Hotels und Gaststätten

Mit einem weiteren Corona-Sonderprogramm will das Land Thüringen vor allem die Gastronomie- und Hotelbetriebe unterstützen. Es seien 45 Millionen Euro für die Existenzsicherung von Dienstleistungsunternehmen eingeplant, kündigte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Dienstag an. Gaststätten, Cafés und Hotels gehörten zu den ersten, die wegen der Corona-Krise schließen mussten. Allein in Thüringen stehe der Fortbestand von etwa der Hälfte aller Unternehmen auf dem Spiel, so Tiefensee. Die Betriebe bräuchten dringend eine Perspektive. Der Minister mahnte den Bund, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Ende April zu setzen. Das Programm soll im Mai starten.

Zuvor müssen laut Ministerium noch finanzielle und förderrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden. Details, wie die Hilfen beantragt werden können, wurden noch nicht bekannt gegeben.

07:25 Uhr | Textilforschungsinstitut fertigt Masken für Greizer

Das Textilforschungsinstitut TITV Greiz produziert waschbare Textilmasken mit Filtervlies. Wie der Greizer Bürgermeister Alexander Schulze (CDU) sage, hat die Stadt zunächst 3.000 Masken ausschließlich für Einwohner bestellt. Die ersten 500 Masken sollen ab Freitag in Greizer Textilläden verkauft werden. Der Preis für die vom Institut selbst entwickelten Textilmasken soll je nach Ausstattung zwischen sechs und zehn Euro liegen. Das TITV ist darüber hinaus als eine von bundesweit vier Prüfstellen für Atemmasken zugelassen worden.

07:00 Uhr | Kabinett trifft wichtige Entscheidungen

Das Kabinett der Thüringer Landesregierung tritt am Dienstag erneut zusammen und will über wichtige Entscheidungen zur Corona-Pandemie debattieren. So plant der Freistaat ab Freitag eine Maskenpflicht in ganz Thüringen. Bildungsminister Helmut Holter (Linke) will außerdem konkrete Details vorstellen, wie es in den Schulen künftig weitergehen soll. Im Vorfeld gab es Kritik daran, dass die Erarbeitung eines Konzepts dafür zu lange dauert. MDR THÜRINGEN überträgt die anschließende Regierungsmedienkonferenz ab 13 Uhr im Livestream.

06:55 Uhr | Ticker zum Coronavirus am Dienstag

Wir wünschen Ihnen einen sonnigen guten Morgen und einen wundervoll entspannten Start in den Tag! Auch heute berichten wir über die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus und Covid-19 in Thüringen. Antworten auf wichtige Fragen finden Sie auch hier und in unserem Corona-Ratgeber.

Was bisher geschah | Liveticker vom Montag zum Nachlesen

Mehr Informationen zum Coronavirus in Thüringen

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml,dvs

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 21. April 2020 | 19:00 Uhr

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