Thüringen Tiefensee zufrieden mit neuem SPD-Führungsduo

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee zeigt sich nach der Wahl des neuen SPD-Führungsduos zufrieden. "Beim ersten Wahlgang hat man schon gesehen es wird knapp, und ich hab überhaupt kein Gefühl gehabt, wie es wird. Aber jetzt haben wir ein klares Ergebnis, 45 zu 55 Prozent. Das ist eine gute Basis die Partei zu führen, nach innen und vor allem nach außen zu strahlen, kraftvoll zu regieren, kraftvoll aufzutreten damit wir eine starke Stimme sind für dienjenigen, die unsere Stimme brauchen.", sagte Tiefensee am Samstagabend nach Bekanntgabe des Ergebnisses dem MDR.

Parteitag muss neue Führung noch offiziell bestätigen

Die SPD-Basis hatte sich in einer Mitgliederbefragung für das neue Duo bestehend aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans entschieden. Die Selbstbeschäftigung der Partei und die Personaldebatten seien damit vorüber, so Tiefensee. Der SPD-Parteitag in der kommenden Woche muss sie noch offiziell wählen. Das neue Führungsduo müsse dann Aufbruchstimmung erzeugen und Einigkeit herstellen, sagte Tiefensee weiter.

Wolfgang Tiefensee während eines Interviews.
Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee ist zufrieden mit der Wahl des neuen SPD-Führungsduos. (Archivbild) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Quelle: MDR THÜRINGEN/jw/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 30. November 2019 | 20:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 01. Dezember 2019, 09:37 Uhr

2 Kommentare

W.Merseburger vor 18 Wochen

Obwohl Vergleiche oft hinken, kann man doch auch hier einen Trend bei der SPD sehen, der schon in der CDU bei der Wahl zum Parteivorsitz sichtbar wurde. Es gibt bei der SPD nur eine knappe Mehrheit für Esken/ Borjans. Das ist dann auch eine knappe Mehrheit für das Ende der GROKO. Bei den CDU-wahlen war es genau anders herum. Hier gab es für AKK eine knappe Mehrheit für den Merkel-Kurs. Somit sind beide ehemalige Volksparteien in sich tief gespalten und niemand kann sicher voraussagen, wie sich die Machtkonstellationen entwickeln werden.

walterstorch vor 18 Wochen

Lange hat es gedauert , jetzt ist es so weit ! Zur Zeit muss abgewartet werden , was die beiden Vorsitzenden in ihrem Programm Neues veröffentlichen !
Allerdings eines steht fest ! Die Teilnahme von 54 % ist beschämend ! Hie stimmt vieles nicht in der SPD !! Eine "neue " SPD muss sich total erneuern und zwar WEG von der CDU !! …………….

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