Störung 100.000 deutsche Vodafone-Kunden von Netzwerkproblemen betroffen

Am Montag waren mehr als 100.000 Kunden des Mobilfunkbetreibers Vodafone von einer Netzwerkstörung betroffen. Zwischen 14 und 17 Uhr konnten Kunden weder telefonieren noch ins Internet oder diese Dienste nicht in der gewohnten Qualität nutzen.

Am Dienstagmorgen teilte Vodafone mit, dass ein zentrales Steuerungselement für die Standorte München, Frankfurt und Berlin ausgefallen sei. Die Gründe dafür seien aber noch unklar.

Eine Seniorin telefoniert mit ihrem Smartphone
Montag ging drei Stunden lang nichts bei Vodafone Bildrechte: dpa

Auch das Unternehmen 1und1 bestätigte am Dienstag "einige Einschränkungen im D-Netz" eines Netzpartners. Demnach liefen "mobile Telefonie und mobiles Internet nicht stabil". Die anderen großen Netzbetreiber Telekom und O2 hatten dagegen nach eigenen Angaben keine Probleme. 

Ausfall des Notrufs in Brandenburg

Nach Informationen des Senders rbb waren "wegen eines technischen Schadens" in Teilen Brandenburgs am Montagnachmittag auch die Notrufnummern 110 und 112 nicht erreichbar. Betroffen waren demnach mehrere Gemeinden im Landkreis Prignitz. Grund für die Teilausfälle waren Schäden an einzelnen Fest- und Mobilfunknetzen, wie der rbb mit Verweis auf die örtlichen Behörden mitteilte.

Quelle: MDR THÜRINGEN/gh/afp/dpa/dvs

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 23. November 2020 | 15:00 Uhr

10 Kommentare

emlo vor 8 Wochen

Naja, man sollte neben den dick gedruckten Werbe-Überschriften unbedingt einen Blick auf die Fußnoten werfen. In der Regel findet man dort dann solche Formulierungen wie "bis zu" oder "maximal", was darauf hinweist, dass die angepriesene Maximal-Leistung nicht unbedingt zu erwarten ist. Wer es genauer wissen möchte, muss einen Blick in die AGB werfen, denn dort steht auch die zugesicherte (und einklagbare!) Mindestübertragungsrate drin.
Durch die bestehenden Leitungen lässt sich aber dank moderner Technik sehr wohl noch mehr durchquetschen. Selbst auf einer Kupferleitung auf der "letzten Meile" sind heutzutage Übertragungsraten von weit über 150 MBit/s möglich. Was konkret möglich ist, hängt aber von verschiedenen Parametern (u.a. der Leitungslänge) ab.
Und teilweise kommt auch nicht das volle Tempo beim Endgerät an, weil die Technik auf der Seite des Kunden das volle Tempo nicht durchreichen kann. Nicht immer ist also der Provider schuld!

emlo vor 8 Wochen

Wertes Maennlein,

zunächst freut es mich, dass Sie meinen Kommentar so ernst nehmen, obwohl ich eigentlich nur scherzhaft auf Ihren "laxen" Kommentar geantwortet habe. Sollte ich Ihnen mit dem Du auf den Schlips getreten sein, so bitte ich höflichst um Entschuldigung!

So, und nun noch etwas Inhaltliches: Ich kenne zwar den Service von Vodafone nicht, jedoch ist der Service bei der Telekom ziemlich sicher nicht schlechter als bei anderen Anbietern. Pannen passieren eben überall einmal. Meine Erfahrungen beim rosa Riesen sind jedefalls weitgehend positiv. Und auch über die neue IP-Technik (durch Wunder der Technik auf den letzten Metern über eine relativ alte Kupferleitung) kann ich nicht meckern. Funktioniert stabil.

Hochachtungsvoll
Ihr emlo

martin vor 8 Wochen

@maennlein: Da kennt jemand noch die guten alten Drehwähler? Respekt! Aber leider stimmt das mit der immer funktinierenden, drahtgebundenen Übertragung auch nicht. Es gibt Kabelsalat produzierende Bagger(fahrer), gefallene Masten, vergammelte Muffen / Kontanke, ....

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